27. Altmark Masters: In der Vorrundengruppe B gibt es keine klaren Favoriten

Alles ist möglich

+
Gregor Roth (rechts) und der SV Eintracht Salzwedel treten in der Vorrundengruppe B an, die enorm ausgeglichen besetzt ist und jede Menge Spannung verspricht. 

Beetzendorf. In der Vorrundengruppe B des 27. Altmark Masters der Altmark-Zeitung gibt es keinen eindeutigen Favoriten.

Die besten Chancen einen der begehrten Plätze für das Halbfinale zu ergattern, dürfte Vorjahresfinalist und Landesklasse-Spitzenreiter Eintracht Salzwedel haben. Darüber hinaus kämpfen die Liga-Konkurrenten Rot-Weiß Arneburg, Saxonia Tangermünde und Möringer SV um den Einzug in das Halbfinale. Kreisoberligist Schinner SV Eintracht ist zum zweiten Mal in Folge dabei und komplettiert die Gruppe B.

Eintr. Salzwedel

„Ich denke, das ist eine sehr ausgeglichene Gruppe, in der alles möglich ist“, so Burghardt Schulze, Trainer des SV Eintracht Salzwedel, mit Blick auf die Vorrundengruppe B. Dennoch hat Schulze ein klares Ziel vor Augen. „Wir wollen schon das Halbfinale erreichen. Damit das jedoch gelingt, müssen wir in jedem Spiel konzentriert zu Werke gehen. Bei unserer Teilnahme am Soccer Cup in Gardelegen haben wir einfach zu viele Geschenke verteilt und dadurch unnötige Gegentore kassiert. Kommen wir in das Halbfinale, wäre ich schon zufrieden. Dennoch soll der Spaß bei den Jungs im Vordergrund stehen“, machte der SVE-Coach im Vorfeld deutlich. Wie alle seine Kollegen hat auch Burghardt Schulze den 1. FC Lok Stendal als möglichen Titelkandidaten ganz oben auf dem Zettel. „Ich denke, entweder Lok oder Gardelegen werden es machen. Im Normalfall kann jedoch nur Stendal das Turnier gewinnen“, legte sich der Salzwedeler Trainer schließlich fest.

• vorläufiger Kader: Jonathan Gehrke - Hannes Schreiber, Marcel Peters, Alf Müller, Kevin Gebert, Gregor Roth, Lukas Biermann, Jan Plewe, Joey Krüger, Pascal Kreitz.

Schinner SV Eintr.

Der Schinner SV Eintracht, der in der Kreisoberliga Stendal auf Torejagd geht, ist in der Gruppe B keinesfalls chancenlos.

Der Schinner SV Eintracht hat sich seine Teilnahme bereits frühzeitig gesichert, als der Kreisoberligist im Frühjahr 2017 den Titel bei der Hallenkreismeisterschaft perfekt machte. „Wir haben einige gute Hallenspieler dabei und wollen jedes Spiel gewinnen“, gibt sich Trainer Lars Reifke vor Beginn des Masters selbstbewusst. Allerdings wolle man sich keinerlei Druck machen und gehe entspannt in die jeweiligen Begegnungen. „Favorit ist ganz klar der 1. FC Lok Stendal. Sie konnten ja zuletzt auch das Turnier in Gardelegen gewinnen“, begründet Reifke seine Meinung.

• vorläufiger Kader: Philipp Gebert – Kevin Assmann, Rayk Eßmann, Robin Kroschel, Jens Kuschmider, Michael Mauer, Noah Mohammed Saeg, Marcel Schwiertz.

Rot-Weiß Arneburg

Der letztjährige Halbfinalist ist auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie. „Wenn man bei so einem gut besetzten Turnier dabei ist, will man natürlich auch was reißen. Vielleicht ist das Halbfinale drin“, gibt Arneburgs Trainer, Mario Bittner, die Marschroute vor und hofft, dass der Fünftplatzierte der Fußball-Landesklasse die auf dem Rasen gezeigten Leistungen auch in die Halle übertragen kann. Trainer Bittner denkt jedoch auch schon an die Rückrunde: „Wichtig ist, dass nicht zuletzt wegen der erhöhten Verletzungsgefahr auf dem Feld alles im Rahmen bleibt und sich niemand verletzt.“

• vorläufiger Kader: Tobias Maier - Kamarou Bello, Christopher Bünnig, Normann Hass, Hermann Huchthausen, Lars Korte, Julien Maier, Oliver Nagel, Christian Nix.

Sax. Tangermünde

Mit einer guten Hinrunde und Platz vier in der Fußball-Landesklasse gelang den Saxonen die sichere Qualifikation für das Altmark Masters, nachdem sie bei der vergangenen Ausgabe nicht dabei waren. Trainer Steffen Lenz ist vor dem Turnierstart die Ruhe in Person. „Wir gehen das ganz entspannt an, haben uns kein besonderes Ziel gesetzt und wollen einfach Spaß haben“, sagt der Coach von Saxonia. Auch was den Topfavoriten angeht, hat Lenz eine eindeutige Meinung. „Natürlich ist der 1. FC Lok Stendal der heißeste Kandidat für den Turniersieg“, sieht auch Lenz den Titelverteidiger erneut vorn.

• vorläufiger Kader: Dave Kuß -Sebastian Bäther, Franz Döhmann, Nils Lautenschläger, Richard Liebisch, Jonas Lehmann, Florian Stark, Abdulghane Turkmane, Jann-Erik Wabbel.

Möringer SV

Wie auch die Konkurrenten in der Vorrundengruppe B, ist der Möringer SV hoch motiviert. 

Der Möringer SV hat sich als eines der letzten Teams für das Altmark Masters qualifiziert und freut sich auf die Teilnahme. „Wir sind hoch motiviert und wollen so weit wie möglich kommen“, sagt Vertretungs-Coach Marcus Laser, dessen Mannschaft sich zur Winterpause in der Fußball-Landesklasse in der sehr engen Spitzengruppe auf Rang sieben befindet. 2017 scheiterte der MSV beim Altmark Masters denkbar knapp an Rot-Weiß Arneburg, als das Neunmeterschießen im Viertelfinale erst beim Stand von 15:16 endete. Möringen wird am Sonnabend auf mehr Spielglück hoffen.

• vorläufiger Kader: John Ziesmann - Kevin Beyer, Sebastian Engels, Patrick Huch, Philip Lauck, Marvin Gericke, Philipp Kühne, Marten Klewitz, Tim Reiter.

Von Tobias Weber und Tobias Henke

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare