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Allerstädter bleiben Vorletzter

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Oberliga-Heimniederlage: Michael Meichsner (am Ball) und der SV Oebisfelde waren gegen den HSV Bad Blankenburg nicht effektiv genug und verloren.
Oberliga-Heimniederlage: Michael Meichsner (am Ball) und der SV Oebisfelde waren gegen den HSV Bad Blankenburg nicht effektiv genug und verloren. © Staade

Oebisfelde – Wieder wurde es nichts mit zwei Punkten im Abstiegskampf für die Oberliga-Handballer des SV Oebisfelde. Auch gegen den HSV Bad Blankenburg kassierten die Allerstädter am Sonnabend in der Hans-Pickert-Halle eine 24:30 (13:14)-Niederlage.

Dabei war der Gegner spielerisch nicht besser, aber effektiver im Abschluss. Dieser Faktor war ein großes Defizit beim SVO. Somit ist das Saisonziel Klassenerhalt in weite Ferne gerückt.

Dabei sah es zu Beginn der Partie ganz gut aus. Rechtsaußen Pascal Koitek legte doppelt zum 2:0 vor (2.), Oliver Meinel per Siebenmeter zum 3:1 nach (6.). Doch dann fing sich Oebisfelde zwei schnelle Konter zum 3:3 ein (7.). Der SVO-Spielrhythmus war nun gestört. In der Folge führten die Gäste aus Bad Blankenburg nach einem erfolgreich ausgespielten Konter erstmals nach elf Minuten mit 5:4. Ein weiteres Problem für die Allerstädter war Gäste-Rückraumspieler Viktor Betekov. Oebisfelde tat sich schwer, ihn aus dem Spiel zu nehmen. Betekov, der mit insgesamt elf Toren bester Werfer des Spiels war, kümmerte dies wenig. Beim 9:7 (15.) konnte er sich die Ecke sogar aussuchen.

Aber die Gastgeber fingen sich nochmals, kamen noch durch Alexander Vogel und Pascal Koitek zum 10:11-Anschluss (21.), ehe Oliver Meinel noch zum 13:13 ausgleichen konnte. Dennoch ging es nach einem Ballverlust mit einem 13:14-Rückstand in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel gab es eine Reihe von technischen Fehlern und überhasteten Abschlüssen. Die Gäste nutzten die schwache SVO-Phase aus und zogen davon: 14:19 aus Sicht der Allerstädter (40.). Davon konnten sich Oliver Meinel und Co. nicht erholen. Gute Abschlüsse, wie durch Michael Meichsner zum 16:20 (43.) oder Steve Sauer vom Kreis (18:23/49.), waren die Ausnahmen. Zu oft suchten die Hallenherren nach Gegentoren den schnellen Abschluss und fingen sich weitere Treffer ein. Die Pleite konnte nicht mehr abgewendet werden.

„Bis wir in der ersten Halbzeit den Viktor Betekov in Griff bekamen, war das in Abwehr und Angriff soweit okay. Wir wollten dann in der zweiten Hälfte hinten stabiler stehen, haben aber rapide abgebaut“, zeigte sich Oebisfeldes Co-Trainer Toni Seiler enttäuscht.

SV Oebisfelde (Tore): Drese, Weis - Ph. Schliephake (2), Koitek (7), Kamm (1), O. Meinel (4), Vogel (6), Kalupke, Heidler, F. Kleist, Sauer (2), E. Breiteneder (1), Meichsner (1).

VON JÖRG STAADE

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