Fußball: Eigentor zur Führung / Probespieler abgereist / Körner sieht „Licht am Ende des Tunnels“

3:0-Testsieg für Lok bei Fortuna

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Niclas Buschke vom 1. FC Lok Stendal (l.) trug sich im 3:0-Testspielerfolg beim Verbandsligisten Fortuna Magdeburg in die Torschützenliste ein und markierte den Endstand.

Stendal. Die Mannschaft von Trainer Sven Körner hat am Mittwoch bereits das dritte Testspiel bei Fortuna Magdeburg absolviert. Das Spiel gewannen die Stendaler mit 3:0 (1:0).

In der Anfangsphase unterlief den Platzherren nach einem Kommunikationsfehler ein Eigentor durch Bastian Benkel (10. ). Nach dem Seitenwechsel sorgten der eingewechselte Tim Seidel-Holland (71. ) und Niclas Buschke (78. ) für die weiteren Tore der Eisenbahner. Aktuell befindet sich der Fußball-Oberligist aus Stendal in der dritten Vorbereitungswoche auf die anstehende Spielzeit.

Die erste Partie in der Oberliga Nord beim SC Staaken (5. August, 14 Uhr) steht in knapp zwei Wochen an. Und es gibt aus Sicht der Vereinsverantwortlichen noch einiges zu tun – im sportlichen wie auch im personellen Bereich. „Wir sind halt noch in der Vorbereitung und erarbeiten momentan viele Dinge. Bei der Lautstärke, der Kommunikation auf dem Platz und in der Absicherung können wir uns sicherlich noch verbessern“, so Lok-Trainer Sven Körner über die Baustellen, die noch vor ihm liegen.

Körner gab zudem Auskunft darüber, wie weit der derzeitige Stand im Hinblick auf die Personalplanung vorangeschritten ist. „Wir sollten bestrebt sein, die Dinge anzukurbeln. Das macht der Verein in Form von Herr Troeger (Vizepräsident 1. FC Lok Stendal, Anm. d. Red.) ja auch. Ich sehe da jedenfalls schon Licht am Ende des Tunnels“, meinte Körner. Außerdem sagte er in Bezug auf die aktuelle Kadersituation, dass er „nicht nervös“ sei und betonte: „Es ist wichtig, dass alle Spieler da sind. Wenn man aber mit elf Mann trainiert, ist es schon schwer.“

Gleichzeitig gab Loks Trainer bekannt, dass der tschechische Probespieler Richard Vanek bereits wieder abgereist sei. Somit wird der Verein sich nach anderen Spielern umsehen müssen. Ein Probespieler machte bereits im vergangenen Test bei Optik Rathenow (2:3, AZ berichtete) nach Körners Einschätzung einen guten Eindruck. Die Rede ist von Angreifer Christiano Heliodoro, der nach seinem Tor in Rathenow ebenfalls im jüngsten Testspiel bei Fortuna Magdeburg mitwirkte. „Das ist halt ein Spieler, den wir so von der Physis, Athletik und Robustheit nicht im Team haben“, stellte Körner fest.

Heliodoro wäre demnach weiterhin ein interessanter Kandidat für das Lok-Gebilde. Bereits am kommenden Sonnabend geht der Testspielmarathon für die Körner-Elf in Berlin weiter. Gegner ist dann der Regionalliga Nordost-Vertreter Berliner AK um 14 Uhr.

• Tore: 1:0 Bastian Benkel (10./ET), 2:0 Tim Seidel-Holland (71.), 3:0 Niclas Buschke (78.).

• 1. FC Lok Stendal: Kycek (Giebichenstein) – Breda, Werner, Kühn, Salge, Krüger, Schubert, Buschke, Lüppken, Lemke, Seidel-Holland, Heliodoro, Shyllon.

Von Patrick Nowak

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