Elf Mannschaften jagen Verbandsligist 1. FC Lok Stendal

2500. Turniertor möglich

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Franz Erdmann (links) sicherte sich im Vorjahr mit dem 1. FC Lok Stendal den Titel. In diesem Jahr muss er pausieren.

Altmark. Am Sonntag ist es wieder soweit. Die XXVI. Auflage des Altmark-Masters der Altmark-Zeitung, das traditionsreichste und bedeutenste Hallenfußball-Turnier der Region, wird in der Beetzendorfer Sporthalle ausgespielt.

Zwölf Teams suchen den Nachfolger von Titelverteidiger 1. FC Lok Stendal, der als Verbandsligist und Rekordsieger (elf Titel) erneut die Favoritenbürde trägt.

Die Stendaler haben in zwei Tagen die Möglichkeit einen Titel-Hattrick zu landen. Einen solchen gab es in der Turnier-Geschichte bereits zweimal. Zählt man die Erfolge von Vorgänger FSV Lok Altmark hinzu, dann siegten die Rolandstädter von 2001 bis 2003, Blau-Gelb Goldbeck gelang der Dreifach-Triumph in den Jahren 2008 bis 2010. Siegt Lok erneut, dann würden die Schützlinge von Trainer Sven Körner den Wanderpokal in ihren Besitz bringen.

Verhindern können dies elf Mannschaften, die mit ganz unterschiedlichen Erwartungen nach Beetzendorf kommen. Die Palette der Aussagen reicht von „Spaß haben“ über „gut verkaufen“ bis „um den Titel mitspielen“. Den Kickern aus Stendal wird nichts geschenkt, spätestens ab dem Viertelfinale sind Ausrutscher nicht mehr erlaubt.

Bleibt dann nur noch zu hoffen, dass auf dem Spielfeld fair agiert wird, damit es zu keinen Verletzungen kommt, und dass die Fans für gute Stimmung sorgen.

Die besten Mannschaften und Spieler werden natürlich am Ende der Veranstaltung geehrt. Der Masters-Sieger darf sich neben den Pokalen auch über 500 Euro freuen. Der Zweite erhält 300 Euro, der Dritte 200 Euro und der Vierte 100 Euro. Ausgezeichnet werden auch der beste Torschütze, bei Torgleichheit gibt es ein Neunmeterschießen, der beste Torwart und der beste Spieler. Die Privatbrauerei Wittingen, die seit vielen Jahren das Turnier als zuverlässiger Partner und Sponsor unterstützt, wird jedem 20. Torschützen mit einem Fünf-Liter-Fässchen besten „Wittingers“ belohnen. Sollte sich die Torquote im Schnitt der zurückliegenden Jahre bewegen, dann könnte am Sonntag der 2500. Treffer in der Turnier-Geschichte fallen. Den ersten Treffer hatte am 4. Januar 1992 in der Goldbecker Sporthalle der heutige Trainer des FSX Saxonia Tangermünde, Steffen Lenz, für den damaligen Amateur-Oberligisten Lok Altmark Stendal erzielt.

Von Renee Sensenschmidt

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