Fußball – Landesklasse: FSV gibt beim 2:2-Remis gegen Krevese einen Zwei-Tore-Vorsprung aus der Hand

2:0-Führung reicht nur zum Punkt

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Sven Hintze (l.) brachte den KSV per Sonntagsschuss gegen Havelberg und Steven Möbius (r.) zurück ins Spiel.

pno Havelberg. Beide Mannschaften wollten am vergangenen Sonnabend am 28. Spieltag in der Landesklasse unbedingt gewinnen.

Ein Sieger zwischen Havelberg und Krevese wurde beim 2:2 (1:0) zwar nicht ermittelt, KSV-Trainer Holm Hansens konnte sich mit dem einen Zähler dennoch gut anfreunden. „Wir wollten hier nicht verlieren, das ist uns gelungen“, sagte er nach dem Abstiegsduell und lobte anschließend sein Team: „So muss man auch erst mal zurückkommen.“

Zu Beginn ging es schwungvoll los, als Havelbergs Robert Fritze vor dem Gästetor auftauchte und die erste Torchance vergab (5.). Der FSV spielte viel in die Tiefe – ohne Erfolg. Krevese bemühte sich im Spiel nach vorne, wurde aber selten gefährlich. Die Nervosität war beiden Mannschaften anzumerken, intensive Zweikämpfe prägten die Partie.

Kreveses Marius Weihrauch kam nach einer guten halben Stunde zum ersten nennenswerten Abschluss des KSV. Kurz darauf folgte das Führungstor für Havelberg durch Top-Torjäger Jürgen Betker, der im Fallen das 1:0 markierte (35.). Der KSV wollte die passende Antwort liefern und prüfte vor der Pause Torwart Francis Blumberg nach einem gefährlichen Freistoß aus dem Halbfeld. Mit einem 1:0 ging es in die Halbzeit.

Der zweite Durchgang begann ereignislos, bis Betker nach einem Zuspiel von Fritze auf 2:0 erhöhte (55.). Zu diesem Zeitpunkt schien das Spiel entschieden, wobei der FSV gut mit der Führung umging, statt nur zu verwalten. Die Hansens-Elf konnte sich dagegen weiterhin keine guten Gelegenheiten erspielen. Zudem nahm das Spiel in dieser Phase eine ruppige Entwicklung, da der Schiedsrichter zu viel durchgehen ließ.

Fußball gespielt wurde dennoch und Krevese verkürzte mit einem Traumtor von Sven Hintze auf 1:2 (70.). Dieser unerwartete Treffer setzte beim KSV neue Energien frei und zeigte auch bei den Gastgebern Wirkung. „Wir waren die bessere Mannschaft. Dann bringt der Sonntagsschuss Krevese zurück ins Spiel“, erklärte FSV-Trainer Markus Hinz und fügte an: „Der Treffer hat uns auch verunsichert.“ Havelberg hielt der Druckphase der Gäste, die nach dem Anschlusstor regelrecht aufdrehten, nicht stand und fing sich durch den eingewechselten Manuel Neumann nach einem Freistoß per Kopf den 2:2-Endstand ein (85.).

Der KSV (21 Punkte) rangiert damit weiterhin vor dem FSV (20) und steht momentan über dem Strich. Am kommenden Sonnabend empfängt der FSV Havelberg den SSV Gardelegen, während der Kreveser SV zu Rot-Weiß Arneburg reist.

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