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180 Starter und einige Neuerungen

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Von: Renee Sensenschmidt

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Läufer beim Start
Dichtes Gedränge herrschte beim Start zum 26. Lauf um den Arendsee. Die Seerunde über 9,4 Kilometer nahmen insgesamt 89 Starter/innen in Angriff. © Sensenschmidt

Arendsee – „Klaus Winter hat mich gefragt und ich kann so schlecht Nein sagen.“ Der Osterburger Kersten Friedrich hat mit seiner gleichnamigen Event-Agentur am Wochenende eine lange Tradition des TSV Arendsee fortgesetzt und den 26. Lauf um den Arendsee organisiert. 180 Teilnehmer/innen von den Bambini bis hin zu den Senioren sorgten für einen neuen Teilnehmerrekord.

Dass so viele Läufer/innen den Weg in die Seestadt gefunden haben, lag an einigen Neuerungen, die Kersten Friedrich mit seinem Helferteam, zu dem als Streckenposten und Betreuer an den Verpflegungsständen auch die ehemaligen TSV-Organisatoren um Klaus Winter gehörten, im Angebot hatte.

Der Lauf gehörte erstmals zur Wettkampfserie um den Elbe-Ohre-Cup (EOC), den in Arendsee in bewährter Manier Zeitnehmer und Moderator Bernd Ebert mit dem Tanger-Timeservice betreute. So waren viele Läufer/innen dabei, um wertvolle Punkte für die EOC-Wertung zu holen. Neu im Programm waren zudem der Halbmarathon, der Fitnesslauf über 5,5 Kilometer, der Schüler- und der Bambinilauf. Neu war auch eine blaue „Finisher-Line“, die Kersten Friedrich vom Triathlon mit zum Arendseer Strandbad gebracht hatte.

Diese „Line“ durchlief als erster Emil Lüde aus Ferchland, der in 3:52,8 Minuten den Schülerlauf über einen Kilometer gewann. Wenig später kam auch Eva Lotte Reitzig vom PSV Gardelegen ins Ziel, die sich den Siegerpokal der Mädchen sicherte.

Unterschiedliche Startzeiten der verschiedenen Läufe sorgten dafür, dass in der Folge die Teilnehmer gemischt das Ziel erreichten. An den unterschiedlichen Farben der Startnummern konnte Bernd Ebert jedoch sofort erkennen, zu welchem Lauf der Finisher gehörte. Und so lief Emma Tadewald (Germania Tangerhütte) als Zweite der Altersklasse WJU 14 über 5,5 Kilometer neben der Halbmarathon-Siegerin Ivonne Loock aus Perleberg ins Ziel. Über die doppelte Seerunde war nur ein Mann schneller, der Darmstädter René Strosny benötigte 1:26:17,1 Stunden für die 21,1 Kilometer.

Beim Halbmarathon holte sich Matthias Gänger (Tangerhütte) den Pokal für den dritten Platz in der Gesamtwertung der Männer. Zu den Altersklassensiegern zählten über diese Distanz auch Katharina Edler (Pretzier), Antje Kampe (Immekath) und Judith Matzka (Salzwedel).

Mit 89 Starter/innen war die traditionelle Seerunde über 9,4 Kilometer am stärksten gefragt. Der 16-jährige Robin Baecke aus Wolmirstedt siegte in 34:51,6 Minuten. In die Top Ten liefen aus der Altmark Enrico Ebert (Demker/4. Gesamt /2.,M40), Florian Schulz (Bonese/7./1., M30) und Ronald Neuling (Tangerhütte/10./3.,M55). Altersklassensiege erreichten Andreas Müller (Osterburg), Michael Heitmann (Diesdorf), Katharina Schellenberg (Salzwedel), Dieter John (Osterburg), Stefanie Busack (Salzwedel), Anica Freise (Altmärkische Höhe), Angelika Rakow (Tangermünde) und Harry Radek (Trippigleben). Gesamtzweite bei den Frauen wurde die gebürtige Altmärkerin Silke Pieper, die inzwischen in Potsdam lebt und immer wieder gerne mit ihrer Familie zu den verschiedenen Ausdauerevents in ihre alte Heimat kommt.

Einen Pokal als Gesamtzweite bei den Frauen über 5,5 Kilometer holte sich auch Liesa Synder (Germania Tangerhütte). Diese Distanz beendeten Heinz Rimpl (Kernige Altmärker), Stefanie Helmecke (Tangerhütte) und Carola Ebert (Demker) als Altersklassensieger.

Kersten Friedrich konnte am Ende zufrieden sein. „Mein Dank gilt allen Helfern, den Sponsoren und natürlich den zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die dieses Event zu einem Erfolg gemacht haben. Das wir auf Anhieb einen neuen Teilnehmerrekord erzielen konnten, freut mich besonders“, so der Osterburger, der auch im nächsten Jahr diesen Traditions-Lauf organisieren möchte.

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