Kraftsport-Bundesliga: Dreikämpfer des VfB Klötze zum Auftakt in Magdeburg

1350 Punkte ein realistisches Ziel

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Jonas Beuter startet mit dem VfB Klötze am Sonnabend in der Bundesliga-Saison 2017 im Kraftdreikampf.

sen Klötze. Für die Kraftsportler des VfB Klötze beginnt am Sonnabend die neue Saison in der Bundesliga im Kraftdreikampf. Die Schützlinge von Trainer Günter Lüdecke bestreiten ihren Auftakt ab 15 Uhr in der „Halle der Freundschaft“ in Magdeburg- Fermersleben.

Neben dem FSV Magdeburg und dem VfB Klötze sind der KBV Bautzen und der SAV Erfurt die weiteren Teilnehmer an dieser Auftaktrunde. Die vier anderen Teams der Nordstaffel, der Herrnburger AV, Serienmeister Motor Barth, die KG Bergen-Gostorf und das GYM Potsdam gehen in Herrnburg an die Hanteln.

Für die Klötzer gehen in der Landeshauptstadt Sven Rogalski, Thomas Korell, Jan Grigat und Jonas Beuter an den Start. Die drei besten Starter kommen in die Wertung, wobei die drei bewährten Recken Rogalski, Korell und Grigat 1350 Relativpunkte holen sollen. „Wenn die drei ihre Leistung abrufen, dann ist diese Punktzahl realistisch“, schätzt Lüdecke ein. Der Spartenleiter des VfB, der in Magdeburg als Kampfrichter im Einsatz sein wird, traut Nachwuchsathlet Jonas Beuter zu, dass er die 400-Punkte-Marke knacken kann. „Das wäre für ihn ein gutes Ergebnis.“

Als Ersatzstarter halten sich René Borchert und Patrick Lösel bereit. Borchert und Lösel sind wie Beuter die Nachwuchshoffnungen der Klötzer, die im Vorjahr über Platz fünf in der Nord-Staffel nicht hinaus kamen, was aber am verletzungsbedingten Ausfall von Punktebank Sven Rogalski lag.

Ein guter Auftakt könnte den Klötzern den nötigen Schub verleihen, um vielleicht schon in diesem Jahr wieder die Qualifikation für Endrunde zu erreichen. „Langfristig ist das unser Ziel und bei der derzeitigen Entwicklung unser Nachwuchskräfte auch realistisch. Doch ob es in diesem Jahr schon gelingt . . .“, schaut Günter Lüdecke voraus. „Es muss schon alles passen. Es darf sich keiner verletzten und unser drei stärksten Athleten müssten immer dabei sein.“

Für die Endrunde, die am 27. Mai beim Meister der Staffel Süd stattfindet, qualifizieren sich die beiden Staffelsieger sowie die vier nächsten punktbesten Teams beider Staffeln. Abgerechnet wird nach zwei weiteren Wettkampfrunden, die für die Altmärker am 11. März in der heimischen Zinnberghalle und am 8. April in Barth stattfinden. Doch erst einmal liegt der Fokus auf dem Wettkampf in Magdeburg, der den Grundstein für eine erfolgreiche Saison legt. Heiko Grunert, Christopher Schulz und Christian Raapke wollen als Betreuer ihren Anteil leisten.

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