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Vorsicht! Diese drei fatalen Putz-Fehler schaden Ihrer Gesundheit

Putzen kann auch gefährlich werden, wenn Sie nicht auf bestimmte Dinge achten.
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Putzen kann auch gefährlich werden, wenn Sie nicht auf bestimmte Dinge achten.

Wer denkt, er tut sich und der Wohnung beim Putzen einen Gefallen, kann sich schnell irren - manche Fehler sind sogar schlecht für Ihre Gesundheit.

Beim Putzen erhoffen wir uns eigentlich, die Wohnung so sauber und bakterienfrei zu bekommen, wie nur möglich. Doch manchmal machen wir dabei aus Unwissenheit fatale Fehler, die mehr Probleme schaffen als sie lösen - und sogar der Gesundheit schaden können.

Schimmel entfernen: Viele unterschätzen die Gefahr

Sobald sich eine Schimmelbildung in der Wohnung bemerkbar macht, möchte man am liebsten sofort losschrubben, um die Sporen so schnell wie möglich wieder loszuwerden. Doch gerade bei Schimmel gilt äußerste Vorsicht - insbesondere, wenn es sich um schwarzen Schimmel handelt. 

Putzexpertin Ralitsa Prodanova berichtet dem Online-Portal Mirror: "Schwarzer Schimmel, durch Feuchtigkeit bedingt, ist unansehnlich und deshalb der Reiz groß, ihn weg zu schrubben. Aber das kann Atemprobleme auslösen - und sogar Halluzinationen." Weiterhin weist Prodanova daraufhin, dass schwarzer Schimmel hochgiftig sein kann, da es sich um einen lebenden Organismus handelt, der Sporen in der Luft hinterlässt.

Wer sich an einem Schimmelproblem zu schaffen macht, sollte deshalb immer einen Mundschutz, Gummihandschuhe und eine Schutzbrille tragen. Wie Sie Schimmel in der Wohnung loswerden, erfahren Sie übrigens hier.

Staubsauger reinigen - und zwar gründlich

Wer fleißig putzt, sollte auch seine kleinen Helferlein regelmäßig säubern. Ein einfaches Entleeren oder Tauschen des Beutels reicht beim Staubsauger aber nicht aus. "Die Bürsten und das Innere des Staubsaugers fungiert quasi als mobile Keimmanufaktur. Bakterien und Keime verfestigen und vermehren sich im Inneren rasant. Es gibt eine Studie, die andeutet, dass sich in 15 Prozent aller Staubsauger das E.coli-Bakterium befindet", berichtet Prodanova dem Mirror.

Hausbesitzer sollten deshalb ihren Staubsauger viel öfter leeren und sauber auswischen - am besten mit einem Desinfektionsmittel.

Auch interessant: Diese drei Dinge sollten Sie niemals mit Essig reinigen.

Stets vergessen - die Kühlschrank-Dichtung

Den Kühlschrank regelmäßig auszuwischen, ist das A und O keine Frage. Schließlich will man in der Nähe der Lebensmittel keine Bakterien oder anderen Schmutz haben. Aber denken Sie dabei auch immer an die Kühlschrank-Dichtung? Diese weist oft Falten vor, in denen sich ganz leicht Essensreste oder Bazillen verirren können, die jahrelang unentdeckt bleiben. Prodanova erklärt dazu: "Es kann sich auch Schimmel dort verfangen, der jedes Mal, wenn die Tür geschlossen oder geöffnet wird, freigesetzt wird und zu Allergien führen kann."

Achten Sie beim Putzen des Kühlschranks also nicht nur auf die verschiedenen Fächer und Oberflächen im Inneren, sondern auch auf die Kühlschrank-Tür und deren Dichtung.

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Von diesen Putz-Tricks haben Sie noch nicht gehört

Mit Wachspapier werden Sie unschöne Flecken und Fingerabdrücke auf Wasserhähnen los. Außerdem hinterlassen Sie eine kleine Schutzschicht vor mehr Flecken.
Was oft vergessen wird: Auch die Leisten brauchen hin und wieder ein wenig Aufmerksamkeit. Tatsächlich halten Trocknertücher den Staub für längere Zeit fern, wenn Sie die Oberflächen damit abwischen.
Putzen Sie jedes Möbelstück oder jede Oberfläche immer von oben nach unten, damit Sie nicht wieder von vorne anfangen müssen.
Mit Essig können Sie Ihre Waschmaschine entkalken: Dazu reicht eine Tasse Essigessenz, die Sie in die Trommel geben und die Maschine damit bei 90 Grad laufen lassen. Allerdings greift Essig auch die Gummiabdichtungen an - eine schonendere Methode wäre die Verwendung von Zitronensäure. Diesen Vorgang sollten Sie alle zwei Monate wiederholen.
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