Schneedecke im Garten - Drei Tipps für Hobbygärtner

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Etwas Schnee tut der Lorbeerkirsche nicht weh. Eine dicke weiße Decke, die die Äste brechen lassen kann, sollten Hobbygärtner aber besser abschütteln. Foto: Andrea Warnecke

Neustadt/Weinstraße (dpa/tmn) - Endlich Schnee! Aber viele Hobbygärtner sorgen sich nun um ihre Pflanzen. Keine Panik, sagen die Experten der Gartenakademie Rheinland-Pfalz.

Eigentlich gibt es keine Probleme für die Pflanzen. Denn der Schnee wirkt wie eine isolierende Schicht, unter der die Pflanzen wesentlich weniger leiden als bei Kahlfrost. Aber der Mensch selbst kann einiges im weißen Garten kaputt machen:

Nicht auf dem Rasen herumlaufen: Ist der Schnee verdichtet, braucht er länger zum Tauen. Und auch nach dem Auftauen sind die nassen Rasenflächen erst einmal tabu, denn die Graswurzeln leiden unter dem Druck, den Füße auf den Boden ausüben. Der Boden selbst wird dabei verdichtet.

Kein Streusalz verwenden: Es schadet den Pflanzen, wenn es von Gartenwegen mit dem Tauwasser in den Garten geschwemmt wird. Salzempfindliche Pflanzen können sogar absterben. Die Experten raten daher, Wege durch den Garten am besten nur mit abstumpfenden Mitteln wie Sand und Splitt zu bestreuen.

Nassen Schnee abschütteln: Zwar ist eine Schneedecke grundsätzlich gut für die Pflanzen, aber nur solange es sich um eine leichte Masse handelt. Äste von Gehölzen können unter nassem, pappigem und damit schwerem Schnee brechen. Wenn es sich um Schnee dieser Konsistenz handelt, sollte der Hobbygärtner die Zweige davon befreien.

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