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So pflanzen Sie Salat im eigenen Garten an

Salat können Sie ganz leicht in Ihrem Garten pflanzen.
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Salat können Sie ganz leicht in Ihrem Garten pflanzen.

Sie haben Lust auf besonders leckeren und frischen Salat? Dann sollten Sie in vielleicht im eigenen Garten anbauen. Wir haben Tipps, wie es mit dem Pflanzen gelingt.

  • Salat aus eigenem Anbau ist besonders frisch.
  • Er lässt sich leicht im Garten pflanzen.
  • Wir zeigen Ihnen, was Sie bei Standort, Pflanzen und Pflege beachten müssen.

Kopfsalat, Feldsalat, Eisbergsalat, Pflücksalat - bei der Auswahl einer Salatsorte stehen Ihnen wirklich viele Möglichkeiten offen. Das Tolle am Salat ist zudem, dass er Ihnen beinahe ganzjährig eine Ernte beschert und er relativ leicht anzupflanzen ist. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ihn in Ihrem Garten kultivieren.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Salat zu pflanzen?

An sich können die meisten Salatsorten, zum Beispiel Kopfsalat, ab Februar oder März im Frühbeet oder Gewächshaus vorgezogen werden. Wenn Sie das Saatgut direkt ins Freiland säen möchten, ist der Zeitraum zwischen Ende März und Anfang April günstig. Endiviensalat säen Sie erst zwischen Juni oder Juli direkt ins Beet.

Der Vorteil des Anbaus im Frühbeet ist jedoch, dass sich Ihre Kulturzeit im Beet verkürzt und Sie die Pflanzen schon früher genießen können. Nach der ersten Aussaat ins Beet können Sie alle 14 Tage neues Saatgut ausbringen, um den ganzen Sommer über neue Salatpflanzen ernten zu können.

Salat pflanzen: Das sollten Sie beim Standort beachten

Salatpflanzen sind, was den Standort betrifft, recht genügsam. Sowohl an sonnigen als auch halbschattigen Stellen im Beet kommen sie gut zurecht, nur ganz schattig sollte es nicht sein. Zudem mögen die Pflanzen luftige, lockere Böden, die sehr humusreich sind. Die Erde sollte zudem angenehm feucht sein, aber nicht zu nass.

Salat fühlt sich in einer Mischkultur mit Bohnen*, Erbsen*, Lauch*, Knoblauch*, Radieschen* oder Erdbeeren* wohl. Weniger gut sind Nachbarn wie Petersilie, Sellerie* oder Kartoffeln*.

Passend dazu: Wenn Sie diese Sache beim Gemüseanbau vergessen, drohen Krankheiten und Schädlinge.

So ziehen Sie Salatpflanzen im Gewächshaus, Frühbeet oder auf der Fensterbank vor

Durch das Vorziehen im Gewächshaus, Frühbeet oder in der Wohnung auf der Fensterbank verschaffen Sie sich einen vierwöchigen Vorsprung bei der Ernte – dafür haben Sie aber auch mehr Aufwand. Für die Aussaat benötigen Sie Topfplatten mit Einzeltöpfen, in die Sie spezielle Anzuchterde füllen. Darin platzieren Sie ungefähr einen halben Zentimeter tief die Samen. Sie werden nur ganz leicht mit Erde bedeckt, da es sich bei Salat um Lichtkeimer handelt. Anschließend werden die Samen leicht mit einer Sprühflasche befeuchtet. Wie man preiswert Pflanzen bekommt, verrät 24Garten.de*.

Stellen Sie die Anzuchttöpfe danach am besten an einen warmen Ort, an dem ungefähr zehn bis 16 Grad herrschen. Nach etwa zwei Wochen werden die Samen anfangen zu keimen. Sobald die Samen aufgehen, werden sie pikiert. Das heißt, Sie vergrößern den Abstand zwischen den Sämlingen auf etwa fünf Zentimeter, wenn sie zu nahe beieinander sind.

Anleitung: So pflanzen Sie Salat im Gartenbeet

Ungefähr vier Wochen nach dem Vorziehen und sobald die Frostperiode vorüber ist, können Sie die jungen Pflanzen ins Freiland setzen. Alternativ säen Sie aber jetzt auch erst die ersten Samen ins Freiland oder holen sich Jungpflanzen vom Gärtner. Den Boden bereiten Sie vor, indem Sie in ihn mit einer Hacke auflockern und etwas Kompost als Dünger mit Nährstoffen anreichern.

Dann geht's auch schon los mit dem Pflanzen bzw. Säen: Schaffen Sie sich Rillen, die ungefähr einen Abstand von 25 Zentimetern zueinander haben. Auch die Pflanzen oder Samen selbst sollten einen Abstand von 25 Zentimetern haben, wobei dies je nach Sorte etwas variieren kann.

Die Tiefe der Rillen unterscheidet sich je nachdem, ob Sie Saatgut oder Jungpflanzen ausbringen. Das Saatgut sollte nämlich nur leicht mit Erde überdeckt werden, während die Jungpflanzen mit dem Wurzelansatz aus der Erde ragen müssen. Wenn sie zu weit unter der Erde sitzen, können sich die Blätter nicht richtig entfalten und Ihr Salat ist anfälliger für Krankheiten.

Auch interessant: Welches Obst und Gemüse lässt sich im Schatten anbauen?

Tipps zur Pflege des Salates

Eine Düngergabe nach der Aussaat oder Pflanzung ist in der Regel nicht mehr nötig. Salate benötigen aber viel Wasser, weshalb Sie die jungen Pflanzen regelmäßig bewässern sollten. Zudem sollten Sie bei Salaten im Freiland nach gefräßigen Schnecken Ausschau halten, da diese sich gerne an den grünen Blättern gütlich tun. Da Schnecken keinen Knoblauch mögen, kann es also sinnvoll sein, ihn als Mischkultur anzulegen.

Wie das Pflanzen von Salat auf dem Balkon funktioniert

Ihre Salatpflanzen können Sie neben dem Gartenbeet auch auf Ihrem Balkon anbauen. Wichtig für den Standort ist, dass er viel Sonne bietet und windgeschützt ist. Das Pflanzgefäß sollte zudem ungefähr 25 x 25 Zentimeter haben, damit Ihr Salat genügend Platz findet. Legen Sie in Ihrem Topf eine Drainage aus Kies an, damit das Wasser über ein Ablaufloch ungehindert entweichen kann.

Auch beim Anbau auf dem Balkon können Sie Ihren Salat schon ab Februar auf der Fensterbank vorziehen. Das Saatgut pflanzen Sie einen halben Zentimeter tief ein und bedecken es nur leicht mit Erde. Nach ungefähr zwei Wochen können Sie die Sämlinge pikieren.

Ihre jungen Pflanzen pflegen Sie durch regelmäßiges Gießen – vor allem in Trockenzeiten. Einen zusätzlichen Dünger braucht es in der Regel nicht. Je nach Salatsorte können Sie das Gemüse nach zwei bis vier Monaten ernten.

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Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
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