Auch für unebene Flächen

Elektroschafe für den Garten: Mähroboter im Test

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Elektroschafe für den Garten können einem die lästige Mäharbeit abnehmen.

Mähroboter liegen voll im Trend, denn eigenhändig Rasenmähen gehört damit der Vergangenheit an. Man spart sich Zeit und kann gemütlich auf der Terrasse sitzen und dem fleißigen Gärtner beim Arbeiten zusehen.

Sinnvoll sind Mähroboter auf jeden Fall – jedoch nicht für jeden Garten gleichermaßen. Manche Robos bevorzugen gepflegte Rasenflächen im englischen Stil, andere kommen auch mit sandigen oder zertrampelten Bereichen klar. Für alle gilt aber gleichermaßen: Störquellen auf dem Rasen müssen vor der Fahrt beseitigt werden. Denn auch wenn man der Vorstellung frönt, dass der Mähroboter von selbst jeglichem Hindernis ausweicht, wird man sehr bald von der Realität eingeholt werden.

Teilflächen und Sicherheit: Was kann ein Mähroboter?

Ebenso ist es mit Teilflächen und Korridoren, nicht jeder Mähroboter schafft das zufriedenstellend. So ist eine Verbindung zwischen zwei Flächen, die 60 Zentimeter oder weniger misst zu wenig, der Roboter kann diesen Verbindungsgang nicht alleine passieren und muss von Ihnen umgesetzt werden. Das liegt daran, dass das Begrenzungskabel für die Außengrenzen in einem Abstand von 20 bis 30 Zentimeter vom Rand verlegt werden muss. Der übrige Platz ist für den Roboter dann zu wenig.

Begrenzungskabel sind bei fast allen Robotern Standard. Eine seltene Ausnahme bildet beispielsweise der Zucchetti Ambrogio L60B+, er verfügt über spezielle Sensoren, die Gras erkennen und er stoppt automatisch, sobald er diesen Untergrund verlässt.

Was die Sicherheit betrifft, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Die am Mäher angebrachten, weit ausladenden und tiefen Schürzen verhindern, dass man bei Kontakt direkt auf die Messer trifft. Außerdem verfügen viele Modelle über einen Stoßsensor der den Roboter stoppt, wenn er gegen etwas fährt. Die Messer hören auf sich zu drehen. So können Haustiere und Kinder schon mal im Garten spielen, während der Roboter seine Arbeit verrichtet. Völlig unbeaufsichtigt sollte man Kinder aber mit dem elektronischen Schaf nicht lassen, verletzen kann man sich nämlich trotz aller Sicherheitsmaßnahmen.

Mähroboter im Praxistest

Die Tester von AllesBeste haben insgesamt 12 Mähroboter getestet und sie auf einem sehr durchwachsenen Grundstück fahren lassen.

Testsieger wurde ein günstiges Modell, der Worx Landroid SO500i. Er schafft Unebenheiten, fährt sich nicht fest und kann mit einem Regensensor punkten. Außerdem ist eine Bedienung per App möglich, aber nicht zwingend erforderlich. Für knapp 620 Euro bekommt man wirklich einiges geboten.

Ebenfalls gut und preislich ähnlich wie der Worx ist der AL-KO Robolinho 500 E. Die Tester hatten auch bei ihm kaum etwas auszusetzen. Er findet seine Nebenflächen auch durch schmale Korridore, fährt ruhig und leise über den Rasen. Außerdem manövriert er sich zuverlässig an Hindernissen vorbei, die nicht umkabelt sind. Eine App gibt es hier nicht, doch das ist nur halb so schlimm.

Für größere Flächen gibt es natürlich ebenfalls Geräte, vor allem der Husqvarna Automower 420 ist für sehr große Flächen bis zu 2.200 Quadratmeter bestens geeignet. Mit 2.300 Euro ist er aber auch dementsprechend teuer.

Weitere Informationen über Mähroboter und weitere Empfehlungen lesen Sie auf AllesBeste.

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