Berlin

„Made my Lockdown“ – Nachbarin schreibt Dankesnotiz an direkten Wand-Nachbarn

Berlin aus der Vogelperspektive.
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In Berlin bedankte sich eine Nachbarin bei ihrem Nachbarn für dessen musikalischen Einfluss auf ihren Tag. (Symbolbild)

Eine harmonische Nachbarschaft macht die Lockdown-Zeit während der Corona-Pandemie leichter. Getoppt werden kann das nur noch durch Nachbarn mit gutem Musikgeschmack.

Eine Berlinerin hat ein solches Glück und bedankte sich mit einer netten Notiz bei ihrem Nachbarn. Der hatte nämlich am Tag zu vor laute Musik gehört, die ihr noch dazu gut gefallen hat. Normalerweise würde man sich über den Nachbarn aufregen*, der die Lautsprecher laut aufdreht und sich gar nicht von der Umgebung stören lässt. Die Frau allerdings fand den Song so toll, dass es gar keinen Grund zur Beschwerde gibt.

„Hab ich durch die Wand Shazamed“ – Musik des Nachbarn überzeugt

Der überzeugende Titel lautet übrigens „Lovely Day“, gesungen von Bill Withers. Und wenn man dem Notizzettel glaubt, dann läuft dieser Titel zumindest bei der Frau auf Dauerschleifen. Eine gute Songauswahl, um in den Tag zu starten, findet auch die Dame und schreibt ihrem Nachbarn die Notiz. Dankend und mit positiver Einstellung in Hinblick auf die aktuelle Situation. Immerhin hat er ihr damit den Lockdown-Morgen versüßt. Zum Schluss klärt sie noch auf, dass sie die „Wand-an-Wand-Nachbarin“ sei und man positiv bleiben sollte.

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Notiz an Nachbarn landet auf Instagram

Die nette Notiz scheint Eindruck hinterlassen zu haben. Immerhin landete ein Bild davon auf dem Instagram-Profil notesofberlin. Dort werden immer wieder Aushänge und Zettel an die Nachbarschaft geteilt. Laut Kommentaren scheinen einige nicht von dem Musikgeschmack ihrer Nachbarn angetan. Andere haben den Song nun auch auf ihre Playlist gepackt, während andere wiederum erstaunt sind, dass man einen solchen Klassiker über ein Songfinder-Programm suchen muss: „Durch die Wand shazamed. Die jungen Leute haben einfach keine musikalische Allgemeinbildung, die hören nur diese Rappelmusik, dieses yeah, yeah, yeah und wie das alles heißt, einfach orientierungslos“, schreibt einer. Ein anderer schreibt: „Schade, dass positive Zettel in der Minderheit sind.“

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Nutzer aus Bayern werfen ein, dass man in München eher mit Ruhestörung reagieren würde. So schreibt jemand: „Bei den Grantlern in München wird gleich mit der Polizei gedroht wegen Ruhestörung.“ Dennoch, der Zettel an den Nachbarn und die Freude an der Musik lässt viele Schmunzeln und den Song ebenfalls auf Dauerschleife hören.

(swa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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