Winterschutz

Einlagerung von Kübelpflanzen hinauszögern

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Tropenpflanzen sollten vor dem ersten leichten Frost eingelagert werden. Sonst drohen Schäden. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Kübelpflanzen aus dem Garten sollten nicht zu früh in ihr Winterlager im Haus. Aber was heißt das? Kommt der Frost, ist es letztlich zu spät. Wann sollte man also reagieren?

Veitshöchheim (dpa/tmn) - Gartenpflanzen im Kübel geht es im Haus nicht besonders gut. Die langen Wintermonate im warmen, trockenen und dunklen Lager sind für ihre Gesundheit eher ungünstig. Daher appelliert die Bayerische Gartenakademie: Es sei sinnvoll, sie im Herbst möglichst lange im Freien zu lassen.

Aber wann ist der richtige Zeitpunkt? Die meisten Kübelpflanzen haben eine tropische oder mediterrane Heimat - sie sollten also natürlicherweise keinen Frost erleben müssen.

Die Gartenakademie rät daher, für Tropenpflanzen den Zeitpunkt vor dem ersten leichten Frost zur Einlagerung einzuplanen. Sonst drohen Schäden. Zu diesen Pflanzen gehören etwa die beliebten Bougainvillea, Duft-Pelargonie, Engelstrompete, Wandelröschen und Fuchsie.

Mediterrane Pflanzen wie Feige, Olive, Lorbeer und Rosmarin sollten ins Haus geholt werden, wenn dauerhaft unter minus fünf Grad drohen. Schönmalve, Bleiwurz, die Citrus-Arten und Oleander kommen noch mit Temperaturen knapp unter der Null-Grad-Grenze aus, danach müssen sie auch ins Winterlager.

Grundsätzlich gilt: Junge Pflanzen sind empfindlicher als ältere.

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