Keine Gäste, kein gar nichts

Diese Benimmregeln eines Vermieters schlagen dem Fass den Boden aus

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Manchmal schießen Vermieter mit der Fürsorge für ihr Eigentum übers Ziel hinaus.

Vermieter erwarten selbstverständlich, dass mit ihrem Eigentum sorgfältig umgegangen wird. Doch manchmal artet es mit den Haus- und Benimmregeln etwas aus...

Es gibt verschiedene Arten von Vermieter: Die einen halten sich schön aus dem Leben der Mieter heraus, die anderen stehen regelmäßig vor der Tür oder wollen bei allem mitreden. Doch die Hausordnung eines Vermieters, die nun im Netz die Runde machen, schießt etwas übers Ziel hinaus.

Besuch unerwünscht: Vermieter stellt klare "Geschäftsbedingungen" auf

Einige Punkte in den "Geschäftsbedingungen", wie es der Vermieter nennt, klingen ganz vernünftig: So erwartet er von den Mietern, dass sie stets respektvoll miteinander umgehen und nicht zu viel Lärm machen sollen. Auch ein Drogenverbot auf dem Grundstück ist einleuchtend. Aber dann wird es immer kurioser, wie auch Jessica Martney aus North Carolina meint, die laut dem Online-Portal Metro die Hausregeln bei der Wohnungssuche im Internet entdeckt hat.

So sind unter anderem Gäste auf dem Grundstück strikt verboten: "Niemand darf das Grundstück betreten außer die Bewohner. Fahrgemeinschaften müssen am Ende der Einfahrt stehen bleiben und euch dort rauslassen. Wenn eure Fahrgelegenheit länger bleibt oder in die Einfahrt kommt, ist das Hausfriedensbruch und wird auch so behandelt, wie es die Beschilderung auf dem Grundstück zeigt."

Auch zusätzliche Heizkörper oder das Herumspielen am Thermostat sind unerwünscht: Wem es kalt ist, der solle sich eine Decke holen. Obendrein sieht es der Vermieter überhaupt nicht gern, wenn zwischen 21:30 Uhr und 6 Uhr in der Früh gekocht wird - und verbietet es deshalb. Am Wochenende darf dann erst ab 9:30 morgens der Herd angeschmissen werden.

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Vermieter-Regeln: Diese "Strafen" drohen bei Missachtung

Wer seine Miete nicht zeitig bezahlt, muss zudem 10 Dollar Gebühr obendrauf legen, egal ob die Zahlung nur einen Tag zu spät kommt. Dafür verfügt das Grundstück noch über eine Überwachungskamera, die 24 Stunden am Tag am Werk ist - "für euren und meinen Schutz". Bei Nichtbeachtung einer dieser Regeln droht der Vermieter mit sofortigem Rauswurf und behält sowohl Kaution als auch frühzeitig gezahlte Miete ein.

Im Netz fällt die Reaktion auf die kuriosen "Geschäftsbedingungen" eher kritisch aus: "Vermietet dieser Typ eine Gefängniszelle?", fragt sich ein Nutzer laut Metro. Ein anderer wundert sich, wie man da noch den Partner zu sich nach Hause einladen soll. Zumindest schätzen sich einige nun wieder glücklich, was den eigenen Vermieter angeht.

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