Nutztiere

Darum sollten Sie Spinnen zu Hause nicht töten

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Bei Spinnen verstehen viele keinen Spaß mehr - aber vielleicht sollten Sie diese Sichtweise noch einmal überdenken.

Spinnen in der Wohnung halten? Das mag für einige ziemlich abstrus klingen, doch die Krabbeltiere bringen Ihnen auch einige Vorteile.

Sobald die Spinne über die Badewanne krabbelt oder aus dem Abfluss kriecht, möchte man sie am liebsten wieder dahin zurückbefördern – oder gleich ganz unschädlich machen. Außerdem hinterlassen sie stets unschöne Spinnennetze an den unmöglichsten Stellen Ihrer Wohnung. Da werden die Krabbler gerne mal hochkant rausgeschmissen.

Allerdings lassen Sie sich dann eine nützliche Funktion, die das Tierchen erfüllen kann, entgehen.

Darum sind Spinnen im Haus nützlich

Schließlich sind Spinnen nicht die einzigen Ungeziefer, die sich in Ihrer Wohnung herumtreiben. Zahlreiche Insekten in Form von Stechmücken, Kartoffelkäfern und Motten treiben ihr Unwesen in Ihren vier Wänden. Genau hier kommen die Spinnen wiederum zum Einsatz: Sie vertilgen die unerwünschten Gäste nämlich in großen Mengen und sorgen somit dafür, dass Sie einige Plagen weniger im Haus haben. Schließlich frisst allein eine Kreuzspinne bis zu zwei Kilo Insekten im Jahr. Wenn Sie also das nächste Mal auf eine Spinne treffen, können Sie sie weniger als Schädling und mehr als Nutztier ansehen.

Wer die achtbeinigen Krabbeltiere trotzdem auf keinen Fall in der Wohnung haben möchte, kann sie einfach in einem Glas einfangen und draußen aussetzen. Hier haben wir weitere Tipps für diejenigen, die keine Spinnen im Haus wollen.

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Wie oft wechseln Sie eigentlich Klobürste, Putzlappen & Co.?

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