Zu nass am Pool?

Wütender Urlauber schreibt krassen Beschwerdebrief – und erntet Häme

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Ein Urlauber in Griechenland gefällt sein Hotel gar nicht - und liefert sich ein Battle mit dem Inhaber.

Keiner kann Deutsch im Urlaubsort, unerhört! Die Konsequenz eines genervten Urlaubers: Ein Beschwerdebrief, der es in sich hat. Mit der Reaktion des Hotels hat er nicht gerechnet!

Franz Josef wollte auf der griechischen Insel Rhodos mit seiner kleinen Familie einen schönen Urlaub verbringen. Die 4-Sterne-Anlage in Plimmiri sollte seinen Ansprüchen doch gerecht werden – falsch gedacht! 

Franz hatte an einfach allem etwas auszusetzen, ob es die quietschende Klotüre ist oder der Gärtner, der den Rasen mäht. Sein Beschwerdebrief auf einer großen Hotelbewertungsplattform amüsiert allerdings nicht nur das Hotel, sondern auch andere Nutzer.

Standard-Hotelausstattung nicht luxuriös genug

So beanstandete Franz etwa das Bett seines 20 Monate alten Sohns: "Zudem erwarten wir uns in einem Club dieser Art mindestens ein Echtholzkinderbett für unseren Sohn und nicht so ein billiges Kunststoffbett wie wir es hatten". 

Die entspannte Reaktion des Hotels: "Gerne hätten wir auch schon im Vorfeld von Ihrer Erwartung, in so einem Club mindestens ein Echtholzbett für Ihren Sohn zu bekommen, gewusst." 

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Zu nass am Pool!

Auch mit der Situation am Pool war der anspruchsvolle Urlauber höchst unzufrieden. "Die Poolanlage war [...] sehr rutschig, da es vom Personal niemand für nötig gehalten hat, die Wasserpfützen zu entfernen". Das Hotel kontert geduldig: "Diese Wasserpfützen werden nicht manuell entfernt, da sie erstens von der Sonne getrocknet werden uns sich zweitens auch jede Sekunde neue bilden, wenn der Pool belebt ist." 

Und außerdem spricht keiner Deutsch

Der Unmut des deutschen Urlaubers gipfelt in der Beschwerde, dass eine Hotelmitarbeiterin weder Deutsch noch Englisch sprechen konnte! Weil Franz statt einer zwei Decken für sein Doppelbett haben wollte, wandte er sich an die Rezeption, die ihm umgehend Hilfe zukommen ließ. Obwohl die fehlenden Sprachkenntnisse der Mitarbeiterin in der Situation kein Problem waren, war Franz doch erbost. Die gelassene Antwort des Hotels: "Dass Sie sich nicht mit Ihr unterhalten konnten, weil Sie kein Griechisch sprechen, tut uns leid." 

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Spätestens am Ende des langen Beschwerdebriefs wären die meisten Hotelbesitzer zu Tode genervt. Aber unser witziger Hotelier zeigt Verständnis: "Hallo Franz Josef", schreibt das Hotel: "Auch wir bedauern Ihren Aufenthalt in unserem Clubresort. Entweder haben Sie bewusst ein Clubhotel gewählt mit der Absicht möglichst viel Geld zurück zu fordern, oder Sie wurden von Ihrem Reisebüro gänzlich falsch beraten."  Zum Schluss setzt es sogar noch einen drauf, als Franz in seinem Beschwerdebrief jeden davor warnt, das Hotel zu besuchen: "Wir bedanken uns für Ihre Entscheidung, zumindest unser Hotel nie wieder zu besuchen".

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jg

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