Streik im französischen Luftverkehr weitet sich aus

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Auch am französischen Flughafen Montpellier beeinträchtigt der Streik den Flugverkehr.

Paris - Flugreisende mit Ziel oder Zwischenstopp in Frankreich müssen in den kommenden Tagen mit erheblichen Verspätungen und Verbindungsausfällen rechnen. Vier Tage soll der Streik andauern.

Die Streiks an Frankreichs Flughäfen weiten sich aus. Die größte französische Fluggesellschaft Air France rechnet für diesen Dienstag mit erheblichen Einschränkungen des Verkehrs.

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Nach Angaben von Montagabend können nur die Hälfte der Langstreckenflüge und 70 Prozent der Kurz- und Mittelstreckenflüge garantiert werden. Am Montag seien noch mehr als 85 Prozent der Langstrecken- und 75 Prozent der Kurzstreckenverbindungen bedient worden. Angaben zur Streikbeteiligung machte Air France nicht. Die Gewerkschaft SNPL ging jedoch davon aus, dass sich am Montag allein die Hälfte der Air-France-Piloten am Arbeitskampf beteiligte.

Das Bodenpersonal, aber auch Piloten und Flugbegleiter wollen mit den Streiks noch bis Donnerstagabend gegen Pläne der Regierung protestieren, das Streikrecht an Flughäfen einzuengen. Demnach sollen Mitarbeiter ihre Aktionen mindestens 48 Stunden vorher bekanntgeben. Die Arbeitgeber wiederum sollen verpflichtet werden, besser Vorsorge zu treffen und 24 Stunden vor einem geplanten Streik Verkehrsvorhersagen zu machen.

dpa

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