Programm für Wintersaison

Neue Flüge nach Gambia und Ägypten bei FTI

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FTI setzt im Winter auf Badeurlaub in Gambia - und bietet in dem westafrikanischen Land zwei eigene Hotels an, unter anderem das "Labranda Coral Beach". Foto: FTI Touristik

Ägypten, Zypern, Oman: FTI hat sein Flugprogramm für beliebte Winterziele umgestellt. Nach Gambia in Westafrika gibt es neue Vollcharter-Flüge. Das aktuelle Sommergeschäft läuft gut - doch es gibt auch Grund zum Ärgern.

München (dpa/tmn) - Mehr Flugverbindungen zu beliebten Reisezielen deutscher Urlauber, neue Destinationen und Hotelkonzepte: Der Reiseveranstalter FTI aus München hat sein Programm für die kommende Wintersaison vorgestellt. Eine Übersicht:

- Fernstrecke: Das Badeziel Gambia bietet FTI im kommenden Winter mit neuen Vollcharter-Flügen an. Urlauber reisen von den Flughäfen Frankfurt, München, Köln/Bonn und Leipzig/Halle aus in das kleine Land in Westafrika. Die Flugzeuge machen unterwegs einen Stopp im marokkanischen Agadir. FTI war früher schon einmal in Gambia aktiv. Anfang 2017 dankte dort der Diktator ab. FTI bietet nun unter anderem zwei eigene Strandhotels der Marken Labranda und Kairaba an. In Mittelamerika ist Belize neu im Programm, in der Karibik Antigua.

- Ägypten: FTI will den Tourismus am Nil beleben. Dazu wurden neue Charterflüge vom Flughafen El Gouna nördlich von Hurghada nach Luxor (zweimal täglich) und Kairo (dreimal täglich) aufgelegt. Start ist im Herbst. Urlauber sollen so die derzeit 20 Nil-Schiffe im Angebot von FTI flexibler nutzen können. Das Geschäft mit Nilkreuzfahrten dümpelt seit Jahren vor sich hin, während das Rote Meer boomt. Direktflüge von Deutschland nach Luxor bietet FTI im Winter nicht mehr an.

- Zypern: FTI bietet erstmals ganzjährig Nonstopflüge nach Paphos im Westen der Insel an. Das bisherige Flugprogramm ergänzen Verbindungen ab München, Köln/Bonn und Leipzig/Halle.

- Oman: Wie bereits angekündigt, wird FTI im Winter keine Direktflüge mehr von Köln/Bonn nach Salalah mit Eurowings anbieten. Stattdessen wurde ein neues Flugprogramm mit Emirates erarbeitet. Von München, Frankfurt, Düsseldorf, Wien und Zürich geht es ab Oktober bis Dubai und von dort mit Fly Dubai weiter nach Salalah. In Dubai muss das Terminal nicht gewechselt werden, Gepäck wird durchgecheckt.

- Hotels: FTI hat neue Hotelkonzepte entwickelt. Derzeit laufen die eigenen Hotels unter der Marke Labranda, künftig wird es fünf verschiedene Marken geben: Neben Labranda selbst sind das Design Plus, Kairaba (Fünf-Sterne-Strandresorts), Clubs Plus und Lemon & Soul (Budgethotels für junge Leute). Die ersten zwei Labranda-Häuser auf der Fernstecke öffnen im Winter auf Kuba.

- Preise: Die Reisepreise bleiben nach Angaben von FTI weitgehend stabil. Für stark nachgefragte Ziele gebe es leichte Erhöhungen.

- Sommer: Zu den Gewinnern zählen bei FTI auf der Mittelstrecke nach eigenen Angaben die Türkei und Ägypten. Mehr Gäste reisen zudem nach Marokko, Malta, Montenegro, Dubai, Griechenland und Zypern. FTI hatte für diese Ziele zum Teil deutlich mehr Flugverbindungen aufgelegt, um mehr Urlauber dorthin bringen zu können.

Probleme bereiten in diesem Sommer zahlreiche Flugausfälle und Verlegungen von Flügen, vor allem bei Eurowings. "Das sind alles Nachwehen der Air-Berlin-Pleite", sagte FTI-Geschäftsführer Ralph Schiller. Veranstalter und Urlauber litten darunter. "Das ist natürlich ausgesprochen unschön und keine gute Entwicklung."

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