Gar nicht so schwierig

Probleme im Job, Entscheidungen zu treffen? Dann machen Sie diesen Test!

Je länger man über ein Problem oder eine Fragestellung nachdenkt, desto schwieriger wird es manchmal, zu einer Entscheidung kommen. Job-Experten wissen Rat.

Einigen Menschen fällt es enorm schwer, Entscheidungen* zu treffen. Immer wieder wägen sie alle Vor- und Nachteile ab und grübeln über mögliche Folgen nach. Im Job kostet das Zeit und Energie. Lassen sich Entscheidungen beschleunigen?

Führungskräfte-Trainerin Melody Wilding rät in einem Beitrag für den „Harvard Business Manager“, den eigenen Perfektionismus abzulegen und sich von dem Gedanken zu verabschieden, mit einer Entscheidung immer alle glücklich machen zu können.

Entscheidungsunfreudig im Job? „10/10/10-Test“ kann helfen

Der sogenannte „10/10/10-Test“ kann der Expertin zufolge dabei helfen, die Folgen einer Entscheidung rationaler einzuschätzen. Für den Test überlegt man sich, wie man sich in 10 Wochen, 10 Monaten oder 10 Jahren nach einer Entscheidung fühlen wird. So verhindert man, den Dingen eine übergroße Bedeutung beizumessen.

Von bestimmten Entscheidungen können sich Berufstätige ganz befreien. Wilding schlägt vor, standardisierte Vorgehensweisen für Problemstellungen einzuführen oder Beschlüsse zu delegieren.

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Tipp im Job: künstliche Grenzen für Entscheidungsfindung setzen

In manchen Fällen ist es zudem angebracht, sich auf die eigene Intuition zu verlassen. Dieser automatische Prozess im Gehirn sei häufig schneller und zufriedenstellender als rationales Überdenken.

Die Trainerin empfiehlt nicht zuletzt, sich künstliche Grenzen für die Entscheidungsfindung zu setzen. Dafür legen Berufstätige ein Datum oder eine Uhrzeit fest, zu der sie die Entscheidung fällen müssen. Wer eine andere Person bittet, den Beschluss zum festgelegten Zeitpunkt einzufordern, sorgt für zusätzlichen Zugzwang. (dpa-tmn/ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Rubriklistenbild: © Alexander Heinl/dpa-tmn

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