Tipp: So sichern sich Berufsaussteiger ab

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Tipps für den zeitlich begrenzten Berufsausstieg.

München - Es gibt viele Gründe, weswegen man für eine befristete Zeit aus dem Beruf aussteigt. Ganz wichtig ist immer, sich um Arbeitslosen- und Krankenversicherung zu kümmern. Hier ein paar Tipps:

Wichtig für Berufsaussteiger auf Zeit: Die Pflegekasse des Kranken übernimmt die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, wenn der pflegende Angehörige mindestens 14 Stunden pro Woche mit der Betreuung beschäftigt ist. Die Arbeitslosenversicherung läuft beitragsfrei weiter.

Auch um die eigene Krankenversicherung muss man sich kümmern. Wer nur bis zu zehn Tage Pflegezeit nimmt, ist weiter krankenversichert. Wer länger aussetzt, verliert dagegen seinen Versicherungsschutz. Verheiratete Kassenpatienten können sich aber oft beitragsfrei über die Krankenkasse ihres Partners mitversichern. Alleinstehende müssen sich in der Regel freiwillig versichern. Ein Zuschuss kann über die Pflegeversicherung des Kranken beantragt werden. Das gilt auch für Privatversicherte und Beamte, die Angehörige daheim versorgen.

Informationen, wie man den Anspruch auf Pflegezeit beim Arbeitgeber geltend macht, bekommen Betroffene unter anderem bei den Unabhängigen Patientenberatungsstellen oder am kostenlosen UPD-Beratungstelefon: 0800 011 77 22, Mo-Fr 10-18 Uhr.

dapd

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