Was soll das?

Mathe-Aufgabe für Grundschüler löst Wutanfälle im Internet aus

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Oft hängt es vom Lehrer ab, ob Schülern Mathe Spaß macht - oder auch nicht.

Ein Schüler der dritten Klasse löste eine Mathe-Aufgabe völlig korrekt. Doch der Lehrer zückte trotzdem den Rotstift - und trat damit eine Welle der Empörung los.

Mathe ist für viele Schüler ja schon schwer genug. Wenn Lehrer dann auch noch zu Unrecht meckern, hört für Eltern der Spaß auf. So wie in diesem Fall aus den USA.

Anmerkungen zu Mathe-Aufgabe erzürnt Eltern

Im Jahr 2015 sollten Schüler einer dritten Klasse ein Aufgabenblatt im Fach Mathematik lösen. "Nutze die wiederholte Addition, um 5x3 zu lösen", hieß es gleich bei der ersten Aufgabe. Ein Schüler rechnete völlig korrekt: "5+5+5=15".  Doch dem Lehrer gefiel dieser Rechenweg offensichtlich nicht. Also zückte er den Rotstift und schrieb seine Lösung daneben: "3+3+3+3+3=15"

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Auch bei der zweiten Aufgabe lief es für besagten Schüler nicht besser. Um zu zeigen, wie man "4x6" löst, zeichnete er sechs Reihen à vier Striche auf sein Aufgabenblatt. Doch der Lehrer hatte wieder etwas auszusetzen - und zeichnete als richtige Lösung vier Reihen mit jeweils sechs Strichen.

Math grading today...

Aufgabenblatt geht im Internet viral

Die Anmerkungen des Lehrers empörte die Eltern des Schüler jedoch so, dass das Aufgabenblatt seinen Weg ins Internet fand. Auf dem Online-Portal Reddit machten dann auch andere Eltern und User ihrem Ärger Luft. "Was zum Teufel will er damit erreichen?", meint etwa ein Nutzer. Ein anderer schrieb: "Wenn mein Kind so ein Blatt zurückbekommen würde, würde ich ausflippen, es nie akzeptieren und mit dem Lehrer reden."

Doch warum reagierte der Lehrer so? Mathematisch kam der Schüler ja tatsächlich immer auf die richtige Lösung. Die mathematische Norm in den USA sieht jedoch vor, dass etwa die erste Aufgabe tatsächlich mit "3+3+3+3+3=15" gelöst werden sollte, da schließlich die fünf vor dem Multiplikationszeichen steht. Laut BusinessInsider sind Eltern mit dieser Methode nicht sonderlich glücklich. 

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Von Andrea Stettner

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