Mundflora richtig schützen

Vorsicht vor Mundspülungen: Viele machen fatalen Fehler, der dem Herz schadet

Saubere Sache: Doch wer es mit der Mundhygiene übertreibt, riskiert Bluthochdruck.
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Saubere Sache: Doch wer es mit der Mundhygiene übertreibt, riskiert Bluthochdruck.

Unsere Mundflora hat maßgeblich Einfluss auf die Herzgesundheit. Die richtige Mundhygiene ist deshalb besonders wichtig. Doch viele machen dabei einen fatalen Fehler.

Morgens schlaftrunken ins Bad taumeln und ein Radiolied lang die Zähne putzen - so oder so ähnlich beginnt bei vielen die Morgenroutine. Doch wenn danach ein spezielles Pflegemittel zum Einsatz kommt, gefährden Sie Ihr Herz.

Bluthochdruck - gefährliche Folge einer kranken Mundflora

So kamen US-amerikanische Forscher in einer Studie, die im Fachjournal Frontiers in Cellular and Infection Microbiology veröffentlicht wurde, zu dem Ergebnis, dass Mundspülungen mit einem bestimmten Inhaltsstoff den Blutdruck erhöhen können. Chlorhexidin ist der Übeltäter: Die antibakterielle Substanz tötet zwar schädliche Bakterien im Mundraum ab - aber schadet auch den nützlichen Bakterien, wie das Gesundheitsportal Heilpraxisnet berichtet.

Die nützlichen Bakterien im Mundraum regulieren der Studie zufolge den Blutdruck. Eine gestörte natürliche Mundflora kann deshalb nicht nur Mundgeruch zur Folge haben, sondern auch Bluthochdruck begünstigen. 

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Inhaltsstoffe in Mundspülung checken und wichtiges Detail beachten

Das Chlorhexidin in Mundspülungen spielt dabei eine wichtige Rolle: Es soll durch seine antibakteriellen Eigenschaften Karies und Zahnbelägen vorbeugen. Doch wer die Spülung länger als vier Wochen anwendet, schadet seiner Mundschleimhaut, weshalb Experten raten, Produkte mit Chlorhexidin nicht langfristig zu verwenden.

Die US-Forscher der University of Texas und des Baylor College of Medicine in Houston wiesen unter anderem nach, dass Chlorhexidin nicht nur den "guten" Bakterien schaden soll, sondern auch deren Fähigkeit, Nitrat in Stickstoffmonoxid umzuwandeln. Die chemische Verbindung stabilisiert den Blutdruck im Körper. Ohne die nützlichen Mund-Bakterien fehle laut den Wissenschaftlern infolgedessen auch Stickstoffmonoxid im Körper, was einen steigenden Blutdruck zur Folge haben kann.

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Mehr zum Thema: Bluthochdruck natürlich senken - so brauchen Sie bald keine Medikamente mehr.

jg

Zehn blutdrucksenkende Lebensmittel

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Bananen enthalten viel Kalium und wenig Natrium und sind deshalb ein wahrer Herzstärker. Auch andere Obstsorten und auch Trockenobst zählen zu den kaliumreichen und natriumarmen Nahrungsmitteln und sind deshalb für eine herzgesunde Ernährung geeignet.
Es wird diskutiert, ob ein niedriger Vitamin-C-Spiegel im Blut Herzkrankheiten fördert. Zitrusfrüchte wie Zitronen, Orangen aber auch anderes Obst wie Papaya enthalten besonders viel Vitamin C. Dieses soll die Blutgefäße stärken, vor oxidativem Stress schützen und die Aufnahme von Cholesterin hemmen.
Blattgemüse wie Spinat enthält Antioxidantien, Ballaststoffe und gesunde Fette und schützt so die Arterien. Brokkoli ist auch ein wahrer Gesundmacher mit Vitamin C, E, Kalium, Kalzium und Ballaststoffen - alles wichtig für ein gesundes Herz.
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