Finanziell vorsorgen

So sichern Sie Ihre Familie für den Ernstfall ab

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Für die Familie vorzusorgen ist für Eltern das Wichtigste.

Stirbt der Hauptverdiener, stehen viele Familien vor dem Nichts. Doch was tun? Sparen, Geld anlegen oder eine Risikolebensversicherung abschließen?

Es gibt kaum etwas Schöneres, als gemeinsam mit seinen Liebsten das Leben zu genießen und Pläne für die Zukunft zu schmieden. Leider steckt das Leben voller Risiken, die sich nicht planen lassen. Eine schwere Krankheit, ein plötzlicher Unfall – und von einer Sekunde auf die nächste ist nichts mehr so, wie es war.

Der Tod eines geliebten Menschen – sei es der Ehepartner, der Lebensgefährte, der Vater oder die Mutter – hinterlässt eine große, schmerzhafte Lücke bei den Hinterbliebenen. Zu all der Trauer gesellt sich darüber hinaus oft noch die Angst, wie es nun weitergeht: Wie soll der Ratenkredit fürs Haus oder die Wohnung weiter finanziert, wie die Ausbildung der Kinder bezahlt werden?

Ableben des Hauptverdieners kann Familien in den finanziellen Ruin treiben

Die gesetzliche Hinterbliebenenrente reicht oft nicht aus, um die finanziellen Verpflichtungen abdecken zu können. Hatte ein verheiratetes Paar mit zwei Kindern monatlich beispielsweise 1.875 Euro zum Leben, da der Vater als Alleinverdiener 2.500 Euro brutto nach Hause brachte, bleiben der Familie im Fall seines Ablebens gerade einmal 520 Euro Witwenrente zuzüglich 190 Euro Halbwaisenrente pro Kind.

Damit tut sich eine Versorgungslücke von 975 Euro auf, die die Mutter neben der Betreuung der Kinder möglicherweise nicht schließen kann. Deshalb sollten Sie sich beizeiten Gedanken darüber machen, wie Sie Ihre Liebsten im Ernstfall finanziell absichern können. Aber was bietet sich an? Sparen, Geld anlegen oder eine Risikolebensversicherung abschließen?

Vorsorgen – aber wie?

In Zeiten, in denen die Zinsen so niedrig sind wie nie zuvor, fragen sich viele zu Recht, welche Vorsorgemaßnahme wirklich sinnvoll ist. Eine Möglichkeit wäre, Geld in einem Investmentfonds anzulegen. Auch mit dem Kauf von Aktien lässt sich Geld vermehren und für den Ernstfall auf die hohe Kante legen.

Doch beide Anlageformen bringen Nachteile mit sich: Zwar ist ein Totalverlust bei einem Investmentfonds angesichts der breiten Streuung der Anlagen so gut wie ausgeschlossen, dennoch wirft das Investment erst nach einer Laufzeit von etwa 10 Jahren Gewinn ab. Doch wenn das Schicksal zuschlägt, braucht Ihre Familie sofort Geld. Mit Aktien lässt sich kurzfristig Gewinn machen, jedoch ist der Handel mit einem hohen Verlustrisiko verbunden und auch nur Menschen zu empfehlen, die sich sehr gut mit der Börse auskennen.

Die einfachste und sicherste Möglichkeit der finanziellen Vorsorge ist deshalb der Abschluss einer Risikolebensversicherung. Verstirbt der Versicherte während der Vertragslaufzeit, wird der Familie die vereinbarte Leistung sofort ausbezahlt.

Viel Leistung für niedrige Beiträge

Eine Risikolebensversicherung abzuschließen ist auch deshalb eine günstige Alternative, da Sie Ihre Familie mit relativ geringen monatlichen Beiträgen absichern können. So zahlt ein 38-jähriger Nichtraucher für eine Versicherungssumme von 165.000 Euro bei einer vereinbarten Laufzeit von 20 Jahren nur rund 135 Euro im Jahr. Mit diesem Geld kommt unsere Beispielfamilie zumindest fünf Jahre lang über die Runden – genug Zeit, damit die Mutter sich wieder für den Arbeitsmarkt qualifizieren kann. Experten raten im Übrigen nicht nur Familien mit Kindern zu einer Risikolebensversicherung, sondern auch Alleinerziehenden und unverheirateten Paaren. Denn Letztere haben keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Waisen- oder Witwerrente.

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