Bei Reisen nach Südost-Europa gut vor Mücken schützen

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Wiesbaden - Urlauber müssen sich in Südosteuropa derzeit besonders vor Mückenstichen schützen. Grund: In Griechenland, Rumänien, Albanien und Russland sind mehrere Fälle von West-Nil-Fiber und Malaria.

Bei den Malaria-Erkrankungen handelt es sich den Angaben des Bundesverbands Deutscher Internisten (BDI) zufolge um die meist nicht lebensbedrohlich verlaufende Malaria tertiana, das sogenannte Dreitagefieber. Die Erkrankung äußere sich durch Fieberschübe, die typischerweise in einem 48 Stunden-Rhythmus auftreten. Vom Mückenstich bis zum Ausbruch der Krankheit vergingen mindestens zwölf Tage. Beim West-Nil-Fieber sei die Inkubationszeit in der Regel etwas kürzer.

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Aufgepasst: Das sind die acht häufigsten Irrtümer über Zecken

Von April bis September lauern sie auf ihre Wirte: Holzbock, Schafzecke oder die braune Hundezecke. Doch über Zecken existieren etliche Mythen. Wir klären die häufigsten Irrtümer auf.
Dass Zecken nur von Bäumen auf ihre Wirte fallen, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Die Blutsauger halten sich vielmehr in hohen Gräsern und im Unterholz in einer Höhe von bis zu 1,50 Meter auf. Entsprechend sollte bei Spaziergängen geschlossene Kleidung mit langen Ärmeln und langen Hosen getragen werden.
Ja keine Zeckenbeseitigung mit Hilfe von Öl und Klebstoff. Die Zecke wird dadurch zwar erstickt, gibt aber im Todeskampf vermehrt Viren (FSME) und Bakterien (Borreliose) in die Blutbahn ab. Die Zecke sollte nur mit einer Zeckenpinzette oder ärztlich entfernt werden.
Zecken: Die häufigsten Irrtümer
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Da es keine Therapie gegen diese Virusinfektion gibt, sei ein guter Mückenschutz die beste Vorbeugung, rät Prof. Thomas Löscher vom BDI. Sinnvoll sei helle Kleidung, die möglichst viel von der Haut bedeckt. Nachts und in der Dämmerung tragen Urlauber auf unbedeckten Hautstellen am besten Moskitoschutzmittel auf. Außerdem sollten sie unter einem Moskitonetz schlafen.

dpa

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