Spritze, Tabletten, Zäpfchen

Männer sind Medikamenten-Muffel

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Spritze, Tabletten oder Zäpfchen: Männer sind Medikamenten-Muffel.

Männer sind, wenn es um das Thema Gesundheit geht, kompliziert. Das starke Geschlecht geht ungern zum Doktor. Ein Männermagazin hat nun nachgefragt, welchen Arzneimitteln sie vertrauen.

Wenn Männer tatsächlich krank sind, nehmen 27 Prozent Medikamente. Weiter 20 Prozent schlucken Medizin nur, wenn der Arzt sie ihnen verschreibt. So lautet das Ergebnis einer Online-Umfrage des Männer-Lifestylemagazins "Men's Health" (Ausgabe 5/2013, EVT 10.04.2013). Demnach lehnen sogar 13 Prozent die Einnahme von Medikamenten grundsätzlich ab. 

Für die Pharmaindustrie ist das Ergebnis bestimmt sehr traurig. Doch vielleicht liegt es am Arzneimittel selbst? Männer sind nämlich, nach der Umfrage, auch bei der Art der Medikamenten-Verabreichung ausgesprochen wählerisch. 

Zäpfchen, Spritzen oder Pillen

So stehen Zäpfchen ganz unten auf der Beliebtheits-Skala: 61 Prozent der insgesamt 1315 Umfrage-Teilnehmer mögen sie "gar nicht gern". Da bei dieser Frage eine Mehrfachauswahl möglich war, folgen Spritzen mit 44 Prozent Ablehnung auf Platz zwei und Infusionen mit 37 Prozent auf Platz drei. Tabletten sind dagegen bei nur 10 Prozent der Männer äußerst unbeliebt. Und Husten- oder andere Arznei-Säfte mögen nur 5 Prozent "gar nicht gern".

Immerhin ein Viertel aller Umfrage-Teilnehmer zeigt sich jedoch erstaunlich gleichmütig, wenn es um die Art der Zufuhr eines Medikaments geht. Sie sagen: "Das ist mir egal!"

Die Top 5 der unbeliebtesten Medikamente

  • Zäpfchen lehnen 61 Prozent ab
  • Spritzen 44 Prozent
  • Infusionen 37 Prozent
  • Tabletten 10 Prozent
  • Husten- oder andere Arnzei-Säfte 5 Prozent

Eine Ausnahme bei der männlichen Medikamenten-Skepsis gibt es allerdings: Immerhin 16 Prozent der Männer räumen ein, dass sie ein Potenzmittel "gern mal ausprobieren" würden.

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ots/ml

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