Verblüffende Erkenntnisse

Kinderentwicklung: Bereits im Mutterleib wird entschieden, wie Menschen später Krisen meistern

Eine junge Mutter macht mit ihrem Baby Faxen. (Symbolbild)
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Eine liebevolle Mutter-Kind-Bindung stärkt das Grundvertrauen im Nachwuchs. (Symbolbild)

Manche Leute meistern Krisen schneller und besser als andere. Das lässt sich laut einem Neurobiologen bereits im Blut nachweisen. Der Ursprung liegt oft schon früher als gedacht.

München – Menschen weltweit reagieren unterschiedlich auf Schicksalsschläge oder Stresssituationen. Während es den einen den Boden unter den Füßen wegzieht und sie sich nur schwer davon erholen können, fällt es anderen wiederum leichter, sich schnell wieder aufzurappeln.
Obwohl psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Burnout auf dem Vormarsch sind, gibt es einige, die davon gänzlich verschont bleiben. Woher kommt das? 24vita.de enthüllt hier, was dahinter steckt.*

Wie wir sind, ist also teilweise angeboren. Das erklärt auch, warum sich bereits Neugeborene, auch Geschwister, unterschiedlich verhalten. Während die einen ruhiger sind, verschaffen sich andere lautstark Gehör. Das kann laut dem Experten bereits auf bestimmte Anteile einer stark oder schwach ausgeprägten Resilienz schließen. Allerdings kann diese vorgeburtlich auch bereits negativ beeinflusst werden, wenn die werdende Mutter etwa während der Schwangerschaft traumatische Situationen erlebt.

Besonders interessant ist, dass sich die Resilienz einer Person bereits im Blut oder auch im Speichel bei Jugendlichen und Erwachsenen bestimmen lässt. Dabei wird nachgewiesen, welche Hirnstrukturen und entsprechende psychische Funktionen Entwicklungsdefizite aufweisen, was schließlich dazu führt, dass jemand Krisen nicht so gut bewältigen kann. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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