Minigarten in der Küche

Gemüsereste übrig? Probieren Sie diesen überraschenden Trick

Möhren, Sellerie und Co. können bis zum letzten Rest verwendet werden - mit einem geialen Trick.
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Möhren, Sellerie und Co. können bis zum letzten Rest verwendet werden - mit einem geialen Trick.

Beim Gemüseputzen bleibt häufig einiges übrig. Mit einem simplen Trick können Sie die Reste aber super weiterverwenden - allerdings anders, als Sie denken.

Nach dem Möhrenschälen verschwinden die Enden mit dem Grün für gewöhnlich auf dem Kompost, im Müll oder in der Biotonne. Doch man kann sie noch nutzen und daraus frisches Grün ziehen, erklärt die Zeitschrift "Lecker" (Ausgabe Mai/2019).

So verwenden Sie Möhrenreste weiter

Das Grün an den Möhrenenden sollte auf einen Zentimeter gestutzt werden. Dann kommen die Köpfchen in eine Schale und werden mit Wasser aufgegossen. Allerdings muss ein Teil noch herausragen. Nun heißt es warten und nach maximal zwei Wochen ernten. Der Neuaustrieb eignet sich gehackt für Gemüsesuppe oder Smoothies.

Mit Regrowing Ressourcen sparen: Funktioniert auch mit Staudensellerie

Das Ende eines Porreestrunks einfach ins gefüllte Wasserglas stellen und neu austreiben lassen.

Die Methode nennen Experten Regrowing, und sie funktioniert beispielsweise auch bei Staudensellerie. Der liefert bereits nach fünf Tagen ein brauchbares Ergebnis, etwa für die Pilzpfanne oder Kräuterbutter. Noch schneller treibt Porree neu aus und kann in Aufläufen verwendet werden.

Das Gemüse-Recycling funktioniere allerdings nur mit Gemüse, das noch richtig knackig ist. Etwa alle zwei Tage sollten Verbraucher das Wasser wechseln. Geerntet wird nur das frische Grün. Das Ausgangsgemüse sei nicht mehr zu retten. Es ist ausgelaugt und meist matschig.

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dpa/tmn/ante

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