Fit für den Bikini – effektiv und ohne Hungern

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Wer das über den Winter angefutterte Hüftgold bis zum Sommer loswerden möchte, sollte am besten jetzt anfangen zu trainieren. Neben Sport spielt dabei vor allem die Ernährung und ausreichendes Trinken eine große Rolle.

Viele Menschen nehmen über das Winterhalbjahr an Körpergewicht zu. Manch einem macht das exzessive Essen und Trinken an den Feiertagen zu schaffen, ein anderer hat bei der Kälte einfach mehr Appetit oder schlichtweg keine Lust sich bei Kälte und Dunkelheit mehr als nötig zu bewegen. Noch verdecken dicke Wintermäntel die zusätzlichen Pölsterchen, aber schon im Frühling und spätestens im Sommer werden die Hosen wieder kürzer. Wer dann an den Badesee oder ins Schwimmbad möchte und sich dort mit einem trainierten Körper wohler fühlt, der sollte am besten jetzt schon anfangen an seiner Fitness zu arbeiten. Denn auch wenn Bademode nicht immer gleich Bikini bedeuten muss, und Badeanzüge und Tankinis der Figur durchaus schmeicheln können, zeigt sie doch mehr von unserem Körper, als dies sonst in der Öffentlichkeit der Fall wäre. Viele möchten deshalb bis zum Sommer in Form kommen. Wer jetzt mit dem Training beginnt, kann schnell gute Effekte erzielen. Bleibende Veränderungen können jedoch nur durch Konsequenz erreicht werden. Das sollte aber niemanden abschrecken, denn je weniger radikal die Umstellung ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man es schafft sie dauerhaft beizubehalten.

Ein erster Schritt ist schon, darauf zu achten, den Alltag so bewegungsreich wie möglich zu gestalten. Beispielsweise wann immer möglich das Auto stehen zu lassen und die Strecke zu Fuß zu bewältigen. Statt dem Aufzug die Treppe nehmen, statt dem Bus das Rad – jeder einzelne dieser zunächst klein wirkenden Schritte ist entscheidend und trägt zum Erreichen des Ziels bei. Anfangs mag das anstrengend wirken, nach kurzer Zeit verselbstständigen sich die Handlungen aber und fügen sich mühelos in den Alltag ein.

Der Weg zur Strandfigur muss und sollte nicht beschwerlich sein. Wer zunächst einmal Körperfett verlieren möchte, der sollte darauf achten, dass er jeden Tag eine leicht negative Energiebilanz vorweisen kann. Dabei helfen zwei Dinge: Weniger Kalorien zu sich nehmen und sich mehr zu bewegen. Ersteres muss und sollte nicht durch Hungern erreicht werden. Das mag kurzfristig effektiv wirken, führt aber dauerhaft in einen Teufelskreis und kann den kontraproduktiven Jojo-Effekt nach sich ziehen. Wer seinen Alltag bewegungsreicher gestaltet und auf seine Ernährung achtet, macht schon sehr viel richtig. Ein weiterer sehr effektiver Schritt zu einem definierten Körper führt über Muskeltraining. Dabei helfen Übungen mit zusätzlichen Gewichten sich bei jeder Wiederholung zu steigern und somit das Wachstum der Muskulatur anzuregen. Dazu muss man sich nicht gleich in einem Fitnessstudio anmelden. Einfache Übungen ohne Geräte und mit dem eigenen Körpergewicht sind oft genauso wirkungsvoll und lassen sich bequem von Zuhause aus absolvieren.

Wer viel sportelt, muss viel trinken. Generell gilt: Je mehr, desto besser. Auf Alkohol sollte in der Trainingsphase möglichst völlig verzichtet werden und gesüßte Getränke sollten nur sehr eingeschränkt konsumiert werden. Das Beste für den Körper ist natürlich Wasser. Wem das auf Dauer zu fad ist, der sollte auf Tees zurückgreifen. Vor allem grüner Tee unterstützt beim Abnehmen. Denn in ihm stecken viele Polyphenole, sekundäre Pflanzenstoffe, die die Fettverwertung begünstigen und somit die Fettverbrennung steigern. Oftmals verwechseln wir Hunger mit Durst. Wer genug trinkt, minimiert das Risiko zu essen, wenn er eigentlich nur durstig ist.

Auf dem Speiseplan sollten während des Trainings vor allem eiweißreiche Lebensmittel stehen wie zum Beispiel Fisch, Hühnchen, Tofu und Hülsenfrüchte. Diese unterstützen den Muskelaufbau, was vor allem langfristig eine gute Investition ist. Denn Muskeln funktionieren wie kleine Kraftwerke, die den Gesamtumsatz an Kalorien steigern und somit die Gewichtsreduktion begünstigen. Wobei dies relativ ist, denn durch den Aufbau an Muskelmasse ist es möglich, dass sich das auf der Waage angezeigte Körpergewicht nicht oder kaum verringert. Wenn das so ist, sollte man keinesfalls sofort an sich oder seiner Methodik zweifeln. Denn das Gewicht sagt nicht unbedingt etwas über die körperliche Fitness aus. Wer seinen Körperfettanteil senkt und dabei gleichzeitig Muskelmasse aufbaut, wiegt eventuell noch genauso viel wie zuvor, ist aber trotzdem deutlich fitter und lebt gesünder.

Je weniger radikal die Methoden sind, desto besser sind sie. Denn nur eine langfristige und langsame Umstellung der Lebensgewohnheiten führt letztendlich zu einem dauerhaften Ergebnis und einem Körper, mit dem man sich 365 Tage im Jahr im Bikini wohlfühlt.

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