Traditionsgebäck mit Marmeladenfüllung

Berliner, Krapfen oder Puffel: Das müssen Sie über das Karnevalsgebäck wissen

Zu sehen sind fünf Berliner, die mit Puderzucker und Konfetti bestreut auf einem blauen Tisch liegen.
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Berliner, Krapfen oder auch Puffel sind ein Traditionsgebäck zur Karnevalszeit (Symbolbild).

Karneval oder Fasching ohne den berühmten Berliner ist nicht vorstellbar. Das Gebäck hat je nach Region verschiedene Namen und existiert schon seit dem Mittelalter.

München Karneval sieht 2021 anders aus als noch im vergangenen Jahr. Doch auch wenn die großen Feiern ausfallen, lässt sich ein Teil des Karneval-Feelings in die eigene Küche holen. Denn Berliner bringen uns das Fest zumindest geschmacklich auf den Teller. Berliner haben eine lange Geschichte und sind als Traditionsgebäck fest verknüpft mit den jecken Tagen*, wie 24garten.de* berichtet.

Die berühmteste Legende um die Entstehung des Berliners spielt seinem Namen entsprechend in Berlin. Dort soll 1756 ein Bäcker die süße Speise erfunden haben. Dieser Bäcker wollte nämlich eigentlich unbedingt als Kanonier unter Friedrich dem Großen dienen, war dazu aber ungeeignet. Als Bäcker durfte er aber für die Armee arbeiten. In dieser Zeit schuf er die an Kanonenkugeln erinnernde, runde Backware und buk sie in einem Topf mit heißem Fett über einer Feuerstelle. Der Berliner war erfunden. Mit der Verbreitung des Berliners entstanden mit der Zeit auch die unterschiedlichsten Namen für das Gebäck. So trägt der Berliner beispielsweise noch folgende Bezeichnungen: Krapfen (Bayern, Österreich), Puffel/Püffelchen (Aachen und Umgebung), Kreppel (Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz), Pfannkuchen (Ostdeutschland) und Berliner Ballen (Sauerland, Niederrhein, Ruhrgebiet). *24garten.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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