Ausrangierte Lieblingsklamotten verkaufen

Stiftung Warentest: Diverse Portale für Second-Hand-Kleidung „im Check“

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Liegt bei Ihnen daheim im Schrank auch noch das ein oder andere gut erhaltene Lieblingsstück, das Sie jedoch nicht mehr tragen? Hier lassen sich ausrangierte Klamotten zu Geld machen.

Ob Vintage- oder Designer-Kleidung: In so manchem Klamottenschränken sammeln sich gut erhaltene Jeans, Pullis oder Mäntel, die einem selbst nicht mehr gefallen oder schlichtweg nicht mehr passen. Wer mag, spendet oder verschenkt die gut erhaltene Kleidung, an der sich andere noch freuen. Oder bringt sie zu einem Second-Hand-Laden.

Second-Hand-Klamotten verkaufen - Stiftung Warentest über eine Auswahl an Portalen

Verkaufen lassen sich die früheren Lieblingsklamotten natürlich auch über diverse Second-Hand-Plattformen oder eine Flohmarkt*-App. Die Auswahl an Online-Portalen für Second-Hand-Mode ist groß, und jeder hat vielleicht einen anderen persönlichen Favoriten oder nutzt hier verschiedene Möglichkeiten. Die Stiftung Warentest hat eine Auswahl getroffen und elf mögliche Portale für Second-Hand-Klamotten „im Check“ genauer beschrieben. Noten wurden dabei nicht vergeben, wie es in dem Beitrag auf Test.de heißt. Die Experten geben jedoch einige Einblicke.

Einzelne Kleidungs­stücke selbst verkaufen - zum Beispiel hier:

Wer einzelne Kleidungsstücke selbst verkaufen möchte, kann das Stiftung Warentest zufolge zum Beispiel bei folgenden Portalen:

  • „Ebay“: Einzelne Kleidungs­stücke selbst verkaufen - das geht zum Beispiel auf Ebay. Die Provision richte sich nach dem Verkaufs­preis, heißt es unter anderem auf Test.de: „5 Cent bis 10 Euro, 35 Cent ab 10 Euro. Dazu kommen 11 Prozent bis 1 990 Euro und 2 Prozent für den Anteil über 1 990 Euro.“ Verkäufer können laut Stiftung Warentest Barzahlung für Selbst­abholer anbieten, sowie Rück­nahme bei Versand. „Käufer zahlen direkt oder über das Portal.“
  • „Ebay Klein­anzeigen“: Hier können, so heißt es in dem Beitrag auf Test.de, die Nutzer „auch regional handeln“. Es greife ein Verkäufer­schutz, wenn Käufer „Sicher bezahlen“ wählten und die Sendung versichert sei. „Käufer zahlen dafür 35 Cent plus 4,5 Prozent des Preises“, heißt es in dem Beitrag.
  • „Mädchenflohmarkt“: Über die Online-Plattform „Mädchenflohmarkt“ kann man viele Second-Hand-Designerstücke finden, oder sie an andere Modeliebhaber weiterveräußern. Verkaufen lassen oder selbst verkaufen, das ist hier die Frage. Denn wer mag, kann hier laut Test.de bei Bedarf „ab 15 Euro Verkaufspreis“ einen Service nutzen, der das „Fotografieren und Einstellen der Sachen“ übernehme. Der Käufer zahle „ans Portal“, heißt es zudem in der Kurzbeschreibung in dem Beitrag auf Test.de. Und weiter: „Keine Rück­gabe bei Selbst­verkauf, bei Concierge inner­halb drei Tagen möglich.“
  • „Vinted“. Auch beim Online-Flohmarkt „Vinted“ (früher „Kleiderkreisel“ bzw. „Mamikreisel“) ist der Verkauf ehemaliger Lieblingsstücke möglich. Laut Test.de funktioniert das Prozedere so: Der Käufer übernimmt das Porto. Er überweist den Gesamtbetrag an den Verkäufer oder zahlt über das Portal. Käuferschutz gebe es bei Bezahlung über Vinted für „70 Cent plus 5 Prozent des Preises“, heißt es weiter in der Kurzbeschreibung aufTest.de. Sobald der Käufer bestätigt habe, dass der Artikel angekommen und in Ordnung sei, erhalte man als Verkäufer das Geld. „Rührt er sich nicht, kommt das Geld zwei Tage nach Abschluss der Trans­aktion“, heißt es in dem Beitrag.
  • „Zalando Zircle“ Marketplace: Second-Hand-Klamotten verkaufen kann man Stiftung Warentest zufolge hier nur über die App. Wer etwas verkaufen möchte, stellt dabei die Anzeige selbst ein, wie Test.de berichtet. Der Versand sei „teils gratis“, die Rück­gabe bei mit „ReZircle“ gezeichneten Stücken innerhalb von elf Tagen möglich.

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Designerteile verkaufen - zum Beispiel bei diesen Portalen:

Hoch­wertige Marken oder Designerklamotten lassen sich Stiftung Warentest zufolge zum Beispiel auch bei folgenden Portalen verkaufen:

  • „Buddy & Selly“: Speziell für hochwertige Designerkleidung gibt es Stiftung Warentest zufolge besondere Portale. Zum Beispiel das Onlineportal „Buddy & Selly“, das nur Designermode kaufe. Die angekauften Stücke werden, wieTest.de es beschreibt, über das eigene Portal „Vite en Vogue“ über „About You“ oder „Vestiaire Collective“ verkauft. In der Kurzbeschreibung heißt es auf Test.de zudem: „Verkäufer schi­cken ihre Stücke bis 31 Kilo kostenfrei an das Portal.“ Bei hoch­wertigen Teilen von Luxusmarken müsse man eine Ausweiskopie beilegen. Den Preis schlage das Portal vor. Stimme der Verkäufer nicht zu, gehe die Ware „kostenfrei an ihn zurück“.
  • „Vestiaire Collective“: Hier können Modefans Designermode aus zweiter Hand kaufen oder selbst verkaufen. In punkto Provision schreibt Test.de: „15 Prozent bis 150 Euro, 15 bis 25 Prozent ab 150 Euro bis 8 000 Euro, 2 000 Euro ab Preis von 8 000 Euro.“ Weiter heißt es seitens der Experten der Stiftung Warentest in dem Beitrag: „Artikel gehen nach Verkauf an Vestiaire, werden auf Echt­heit und Qualität geprüft und erst danach an Käufe­rinnen und Käufer geschickt“. Der Versand sei kostenlos.
  • „Rebelle“: Auch hier geht‘s um Designermarken. Ihre Luxus- Kleider oder zum Beispiel auch Accessoires können Verkäufer selbst einstellen - oder einen Concierge­service nutzen, die Kosten liegen Test.de zufolge hier bei 15 Euro pro Teil. Alle Artikel - auch die der Selbstverkäufer - würden „auf Echtheit und Zustand“ geprüft, so die Experten. Wie steht es mit der Provision? „20 Euro bis zu einem Preis von 40 Euro, dann 33 bis 17 Prozent bis 2 401 Euro“, schreibt Test.de. Und erwähnt: „Wer von privat gekauft hat, kann einen Fehlkauf sieben Tage lang wieder kostenlos bei Rebelle einstellen.“

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Second-Hand-Klamotten sammeln und verkaufen - zum Beispiel so:

  • „Momox“: Wer will, kann hier „paket­weise“ gebrauchte Kleidung loswerden, so die Experten über das Portal, das sich nicht nur um Bücher dreht. Während die Verkäufer „Art und Marke“ eingeben, schlage das Portal einen „Ankaufspreis“ vor, heißt es unter anderem auf Test.de. „Für das Kleiderpaket bis 31,5 Kilogramm gibt es ein Versandetikett gratis. Die Ankaufs­bedingungen sind streng. Bei Marken wie Hilfiger gibt es einen Echt­heitscheck.“
  • „Sellpy“: Auch hier kann sich der Verkauf angesammelter Klamotten aus dem Kleiderschrank bezahlt machen. Auf Test.de heißt es unter anderem in dem Beitrag: „Für 1,95 Euro bestellen Verkäufer eine 75 Liter große Tasche und füllen sie mit ausrangierten Klamotten.“ Allerdings müsse jeder Artikel mindestens fünf Euro wert sein. Was muss man zum Beispiel noch wissen? Sellpy mache einen Preis­vorschlag, „den Verkäufer anpassen oder frei­geben können“, schildern die Experten. Die Gebühr betrage einen Euro pro eingestelltem Artikel; die Provision liege bei „60 Prozent für einen Preis bis 50 Euro, 10 Prozent ab 50 Euro“.
  • „Zalando Zircle“ Sofortkauf: Hier lassen sich Test.de zufolge via App am Handy aussortierte Teile direkt an Zalando verkaufen. Möglich seien bis zu 20 Kleidungsstücke. Die Schritte: „Foto hoch­laden, Marke und Farbe eingeben.“ Zalando schlage einen Preis pro Teil vor, prüfe und schicke ein Versandetikett, heißt es weiter in dem Beitrag, in dem auch erwähnt wird, dass es sich nur um bestimmte Label dreht. Ein Nachteil ist laut Stiftung Warentest demnach, dass es den Wert nicht als Geldbetrag, sondern „nur als Gutschein für den Zalando-Shop“ gebe.

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Natürlich gibt es noch viele weitere Plattformen, Online-Markt­plätze oder Flohmarkt-Apps, wo sich Second-Hand-Klamotten finden oder verkaufen lassen. Den eigenen Kleiderschrank daheim auszumisten, dürfte sich für den ein oder anderen nicht nur allein schon aus Platzgründen lohnen. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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