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„Die Höhle der Löwen“: Start-up zeigte Alternative für Klopapier im TV und erlebt Erfolg

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Klopapierrollen
Klopapier ist scheinbar nicht alternativlos. (Symbolbild) © Mario Aurich / imago-images.de

In der Coronakrise waren die Klopapier-Regale anfangs wie leergefegt. Wie man offenbar auch ohne Klopapier auskommen kann, präsentierte im TV bereits 2017 ein Berliner Start-up.

Manche Fans von „Die Höhle der Löwen*“ erinnern sich vielleicht noch an das Berliner Start-up „HappyPo“: 2017 stellten Oliver Elsoud und Frank Schmischke in der TV-Gründershow ein eher außergewöhnliches Produkt vor – eine Po-Dusche nämlich. Oder anders beschrieben: handliche Duschgeräte als umweltfreundliche Alternative zum herkömmlichen Toilettengang. Denn auf Klopapier soll man in dem Fall verzichten können. Es funktioniert quasi wie ein Hand-Bidet, das Wasser kommt per Knopfdruck. Die coronabedingte Klopapier-Knappheit habe die Po-Duschen „zum Renner“ gemacht, heißt es auf Businessinsider.de.

Lesen Sie dazu: „Die Höhle der Löwen“ 2017: Deal für die Po-Dusche - Alles zum Produkt

Berliner Start-up stellte Po-Dusche bei „Die Höhle der Löwen“ vor

Vier Jahre nach der Gründung sei dem Unternehmen nun der Exit gelungen, heißt es außerdem in dem Bericht. „Wie dem Handelsregister zu entnehmen ist, hat der deutsche Amazon-Shopbetreiber Razor Group 100 Prozent an Happypo erworben“, schrieb Businessinsider.de am Donnerstag. Zuvor hatte Bild.de über den Deal berichtet. Nicht genannt wurde in dem Bericht ein genauer Kaufpreis. Bild.de zufolge soll er im „siebenstelligen Bereich“ liegen.

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„Die Höhle der Löwen“ – Erfolg auch für Investorin Dagmar Wöhrl

Bekannt geworden war das Berliner Start-up durch den besagten Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ im Herbst 2017, wo Elsoud und Schmischke Dagmar Wöhrl als Investorin gewinnen konnten. Während die meisten der Löwen-Investoren* damals den Kopf geschüttelt hätten, habe sie 120.000 Euro in die Idee investiert und sich 25 Prozent an Unternehmensanteilen gesichert, wie Bild.de ebenfalls berichtet. Auf Businessinsider.de heißt es zu einer Einordnung nun unter anderem: „Sollte die kolportierte Kaufsumme stimmen, wäre es für Wöhrl nun der erste nennenswerte Exit-Erfolg in ihrer DHDL-Karriere.“ (ahu) *Merkur.de und fuldaerzeitung.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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