Jackpot geknackt

Familienvater übt mit Börsen-Spiel - und zockt plötzlich zehn Millionen Euro

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Zehn Millionen Euro Gewinn: Das ist die Bilanz von Trading-Azubi Harouna Traoré. (Symbolbild)

Der Trader-Anfänger Harouna Traoré traut seinen Augen kaum, als er an der Börse plötzlich zehn Millionen Euro verdient. Doch nun muss er um sein Geld bangen.

Von einem Tag auf den anderen wurde Harouna Traorés Leben auf den Kopf gestellt. Eigentlich war der 41-Jährige zufrieden mit seinem Dasein als Software-Entwickler. Jahrelang verkaufte er Analyse-Programme an Investment-Firmen und freiberufliche Börsen-Händler.

Börsen-Azubi setzt zehn Millionen Euro um - und denkt, er übt nur mit einer Demo-Version

Doch das reichte dem verheirateten Familienvater irgendwann nicht mehr – 2017 wollte er selbst das Trading-Handwerk erlernen. Dazu meldete sich der Franzose bei einem Seminar der britischen Investment-Firma Valbury Capital in Paris an. Dort lernte er über einige Wochen mit einer Demo-Software das Kaufen und Verkaufen von Aktien & Co., wie die Financial Times berichtet

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Nach dem erfolgreichen Abschluss eröffnete Traoré ein Kundenkonto bei Valbury über 20.000 Euro – doch anfangs wollte er noch mit der Demo-Version weiter üben, bevor er sich an die Börse wagte. Da passierte das Missgeschick: Als der Franzose mit einer Million Euro im Minus war, fiel ihm auf, dass er mit echtem Geld handelte.

Investment-Firma will Gewinn nicht ausbezahlen

Völlig geschockt und in großer Sorge um seine Existenz und seine Familie, spielte er ein paar Tage weiter, um den Verlust wieder wettzumachen. Mit Erfolg. In nur kurzer Zeit schaffte der Trading-Anfänger Unglaubliches: Er verwandelte das Minus in Plus – und setzte satte zehn Millionen Euro Gewinn um. Nun hat der Vater zweier Kinder für den Rest seines Lebens finanziell ausgesorgt – das dachte er zumindest.

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Denn Valbury weigert sich jetzt, ihm so viel Geld auszuzahlen. Doch Traoré sieht sich im Recht und will nun vor Gericht die Mega-Summe einklagen. Laut seinen Anwälten sehen seine Chancen allerdings rosig aus, da er mit seinem eigenen Geld an der Börse gehandelt habe – und ihm daher die zehn Millionen Euro auch zustehen würden.

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jp

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