Günstig zu den Sternen: "Sid Meier's Starships" ist da

"Sid Meier&#39s Starships" trägt die Handlung von "Civilization: Beyond Earth" in den Weltraum. Der Spieler übernimmt die Kontrolle über eine kleine Flotte von Raumschiffen. Screenshot: 2K Games Foto: 2K Games
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"Sid Meier's Starships" trägt die Handlung von "Civilization: Beyond Earth" in den Weltraum. Der Spieler übernimmt die Kontrolle über eine kleine Flotte von Raumschiffen. Screenshot: 2K Games Foto: 2K Games
Als Raumflottenkommandant reist der Spieler in Star-Trek-Manier durch den Weltraum und erforscht neue Sternensysteme. Screenshot: 2K Games Foto: 2K Games
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Als Raumflottenkommandant reist der Spieler in Star-Trek-Manier durch den Weltraum und erforscht neue Sternensysteme. Screenshot: 2K Games Foto: 2K Games
Trifft man auf neue Völker und Spezies, kann man ihnen helfen - etwa im Kampf gegen Piraten. Zur Belohnung schließen sie sich dann vielleicht dem eigenen Imperium an. Screenshot: 2K Games Foto: 2K Games
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Trifft man auf neue Völker und Spezies, kann man ihnen helfen - etwa im Kampf gegen Piraten. Zur Belohnung schließen sie sich dann vielleicht dem eigenen Imperium an. Screenshot: 2K Games Foto: 2K Games
Ein Großteil der Spielzeit findet auf dem Schlachtfeld statt. Hier kämpft der Spieler rundenbasiert auf Hex-Feldern gegen Piraten und andere Computergegner. Screenshot: 2K Games Foto: 2K Games
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Ein Großteil der Spielzeit findet auf dem Schlachtfeld statt. Hier kämpft der Spieler rundenbasiert auf Hex-Feldern gegen Piraten und andere Computergegner. Screenshot: 2K Games Foto: 2K Games
Die Aufbaustrategieelemente der "Civilization"-Reihe finden sich in "Starships" kaum wieder. Stattdessen stehen taktische Kämpfe im Vordergrund. Screenshot: 2K Games Foto: 2K Games
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Die Aufbaustrategieelemente der "Civilization"-Reihe finden sich in "Starships" kaum wieder. Stattdessen stehen taktische Kämpfe im Vordergrund. Screenshot: 2K Games Foto: 2K Games

Berlin (dpa/tmn) – Von "Pirates!" über "Civilization" bis zu "Alpha Centauri": Spielefans verbinden mit dem Namen Sid Meier viele durchzockte Nächte. Mit "Starships" von 2K Games erscheint nun ein neuer Titel des legendären Entwicklers für PC, Mac und iOS.

Diesmal geht es jedoch weniger um kluge Diplomatie und den Aufbau einer florierenden Wirtschaft, sondern eher um taktisches Geschick in spannenden Raumschlachten. Mit den Klassikern des Genres kann "Starships" zwar nicht mithalten – dafür ist es aber relativ günstig.

"Starships" ist eine Fortsetzung des Ende 2014 erschienenen Aufbauspiels "Civilization: Beyond Earth". Darin haben Strategen noch einen einzelnen Planeten erobert – jetzt ist der Rest des Universums an der Reihe. Dafür bekommt der Spieler eine kleine Raumschiffflotte, mit der er in "Star Trek"-Manier fremde Planeten besucht. Deren Bewohner haben in der Regel ein paar Probleme, zum Beispiel mit Weltraumpiraten. Hilft der Spieler ihnen dabei, schließen sie sich zum Dank seinem Imperium an.

Die meiste Zeit verbringen Flottenkapitäne in "Starships" auf Hexfeld-Schlachtfeldern, auf denen man mit den eigenen Raumschiffen zum Beispiel die erwähnten Piraten bekämpft, Asteroidenfelder erkundet oder Frachter beschützt. Die rundenbasierten Kämpfe sind mit vielen Kameraschwenks mitreißend inszeniert und bieten einige taktische Feinheiten – Raumschiffe können sich zum Beispiel tarnen, ungelenkte Torpedos abfeuern oder hinter Weltraumschutt in Deckung gehen. Die verschiedenen Missionsziele zwingen Spieler dabei immer wieder, ihr Vorgehen zu ändern. So bleiben die Kämpfe abwechslungsreich.

Zwischen den Weltraumschlachten ist "Starships" weniger spannend. Für erfolgreiche Missionen und eroberte Planeten gibt es Ressourcen wie Nahrung oder Metall, mit denen Spieler neue Schiffe für ihre Flotte kaufen oder existierende Fregatten und Zerstörer verbessern können. Was dabei genau passiert, entscheidet der Spieler: Sollen es eher bessere Schutzschilde oder doch lieber noch ein paar Kanonen sein? Auf den eigenen Planeten lassen sich außerdem Städte und ein paar andere Bauwerke errichten – interessante spielerische Auswirkungen hat das aber kaum.

Beim Erforschen des Alls begegnet der Spieler irgendwann anderen Imperien. Dabei gibt es aber längst nicht so viel Möglichkeiten wie in "Civilization" oder ähnlichen Spielen – im Grunde hat man nur die Wahl zwischen einem Friedensvertrag oder einer Kriegserklärung. Die anderen Imperien und Flotten werden immer vom Computer gesteuert, einen Mehrspielermodus hat "Starships" nicht. Schade ist das vor allem mit Blick auf die Raumschlachten, weil die Gegner hier selten richtig clever agieren.

Ein großes Strategie-Epos für lange Nächte ist "Sid Meier's Starships" nicht, eher ein Taktikhäppchen für zwischendurch. Dazu passt auch die hübsche, aber eher simple Präsentation ohne große Grafikzauberei, die dafür selbst auf älteren Rechnern flüssig läuft. Und auch der Preis passt sich dem Inhalt an: Das Weltraumspiel ist für 15 Euro als Download für Windows-PCs, Macs und iOS erhältlich.

"Sid Meier's Starship" als Download

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