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"Game of Thrones"-Prequel: George R.R. Martin lockt Fans mit diesen Details zu "Bloodmoon"

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George R. R. Martin plaudert nun über das "Game of Thrones"-Prequel aus dem Nähkästchen.

HBO arbeitet auf Hochtouren am "Game of Thrones"-Prequel "Bloodmoon". Auch George R.R. Martin hat dabei seine Finger im Spiel - und erste Infos für die Fans bereit.

Mit der finalen Staffel von "Game of Thrones" ist für viele Zuschauer eine Ära zu Ende gegangen. Der Sender HBO will sich von seinem Goldesel allerdings noch nicht verabschieden und hat mehrere Prequels in Auftrag gegeben. Einer von ihnen trägt den Arbeitstitel "Bloodmoon" und befindet sich derzeit in Produktion.

Wenn die Pilotfolge den Verantwortlichen beim Sender gefällt, wird es eine komplette Staffel geben. Auch George R.R. Martin, Schöpfer der "Eis und Feuer"-Saga, ist an diesem Prequel beteiligt und hat nun einige Details dazu verraten.

"Game of Thrones"-Prequel: So sieht Westeros in "Bloodmoon" aus

Bisher wissen wir über den Spinoff "Bloodmoon", dass er Tausende von Jahren vor den Ereignissen in "Game of Thrones" angesiedelt ist und das erste Auftauchen der Weißen Wanderer in Westeros behandelt. Doch wie sieht es in den Sieben Königslanden zu diesem Zeitpunkt aus?

Wie George R.R. Martin dem Branchenmagazin Entertainment Weekly erklärt, gab es die Sieben Königslande damals noch nicht: "Es waren Sieben Königslande zur Zeit von Aegons Eroberung. Aber wenn wir weiter zurückgehen, dann gab es da die Neun Königslande, die Zwölf Königslande und irgendwann gelangst du an einen Punkt, wo es Hunderte - ziemlich selbstgefällige - Königslande gab und in dieser Ära befinden wir uns." Die Zuschauer dürfen also davon ausgehen, dass es in diesem Westeros um einiges barbarischer zugeht als in den vereinten Königslanden.

Diese Familien spielen in "Game of Thrones: Bloodmoon" eine Rolle

Dafür gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten - oder zumindest deren Vorfahren. Die Starks spielten auch Jahrtausende vor "Game of Thrones" eine große Rolle im Norden von Westeros und werden deshalb auch im Prequel sehr prominent sein. Und auch die bei den Fans beliebten Schattenwölfe sowie Mammuts werden in "Bloodmoon" auftauchen, erklärt Martin zur Beruhigung derjenigen, die auf Drachen verzichten müssen.

Die Lannisters hingegen gab es zu Zeiten der ersten Langen Nacht noch nicht. Wie der Autor berichtet, wurde Casterly Rock damals noch von der namensgebenden Familie Casterly beherrscht. Zu einem späteren Zeitpunkt erschwindelte sich dann Lenn der Listige (im Original: Lann the Clever) den Herrschaftssitz und gründete die Familie Lannister. Ob diese Geschichte im Prequel erzählt wird, ist noch unklar.

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Fans dürfen allerdings davon ausgehen, dass "Bloodmoon" in seinen Grundzügen ähnlich wie "Game of Thrones" aufgebaut sein wird: Es soll keine typische Hauptfigur geben, stattdessen ist es ein Ensemble an Charakteren, die die Geschichte ausmachen.

Auch beim Titel der Serie sind sich die Macher wohl noch uneinig. Bisher läuft das Projekt unter dem Namen "Bloodmoon", doch Martin favorisiert "The Long Night" oder wie andere Verantwortliche vorschlugen, "The Longest Night". Das letzte Wort scheint hier aber noch nicht gesprochen.

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fk

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