Drifter-Paradies

Autonarr erfüllt sich für 9.000 Euro einen verrückten Traum im Garten

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So kann ein Mann in Neuseeland jetzt durch seinen garten driften. (Symbolbild)

Mit qualmenden Reifen am Esszimmer vorbei. Das ist mittlerweile Alltag für einen jungen Mann. Der Grund dafür schlängelt sich um sein Haus.

Eine geeignete Strecke zum Driften zu finden, ist nicht einfach. Das musste auch ein in Neuseeland lebender Japaner feststellen. Statt unzählige Kilometer zur nächsten Rennstrecke zu fahren, hat er einfach seine eigene gebaut – in seinen Garten.

9.000 Euro für eine eigene Rennstrecke

Wie die britische DailyMail berichtet, habe der Mann für rund 9.000 Euro seinen Garten in ein Drifter-Paradies verwandelt. Die Idee sei ihm bei einer Rennveranstaltung in der Auffahrt der neuseeländischen Motorsportlegende Rod Mirren gekommen.

Die Vorstellung hat ihn nicht mehr losgelassen und er fing mit der Planung seiner eigenen Rennstrecke an. Das richtige Grundstück dafür hatte er bereits. Im Jahr 2013 hat er für rund 200.000 Euro ein Haus samt Grundstück gekauft. Allerdings hätte eine zusätzliche Rennstrecke weitere 20.000 Euro gekostet.

Zu viel für den Japaner. Also schaute er sich nach Alternativen um und fand einen Anbieter von recyceltem Asphalt. Zusammen mit seinen ebenfalls autoverrückten Nachbarn baute er seine 130 Meter lange Rennstrecke selbst.

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Statt quietschenden Reifen ertönt Kindergeschrei

Doch so oft kann der Mann seinen Nissan Skyline 370GT gar nicht um die Strecke driften. Das liege aber nicht an den Nachbarn, die stören sich nicht an dem Krach, sondern an seinen kleinen Töchtern. Denn die zwei nutzen Papas Rennstrecke zum Fahrrad- und Tretrollerfahren.

Das erfüllt auch seine Frau mit Freude, denn sie sei gar nicht begeistert gewesen inmitten einer Rennstrecke zu leben, aber dank der Spielfläche für die Kinder findet sie das Asphaltband im Garten richtig gut.

Video: Was steckt hinter der mysteriösen Rennstrecke?

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anb

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