E-Auto mit Mängeln

Fertigungsexperte nimmt Tesla Model 3 unter die Lupe: „Das ist nicht akzeptabel“

Ein weißes Tesla Model 3 (Symbolbild)
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Ein Fertigungsexperte hat auf YouTube ein brandneues Model 3 von Tesla unter die Lupe genommen (Symbolbild).

Ein Fertigungsexperte hat in einem YouTube-Video ein brandneues Tesla Model 3 unter die Lupe genommen – und dabei zahlreiche Mängel entdeckt.

Palo Alto – Viele große Autobauer haben Tesla einst verlacht – inzwischen gilt der kalifornische Elektroautohersteller als wertvollster Autobauer der Welt. Ob das auch wirklich gerechtfertigt ist, ist heiß umstritten. Zum einen wegen der vergleichsweise geringen Produktionszahlen: 2020 waren es gerade einmal rund 500.000 Fahrzeuge, allein die VW-Tochter Audi lieferte im vergangenen Jahr knapp 1,7 Millionen Autos aus. Zum anderen wegen immer wieder auftauchenden Berichten über Qualitätsprobleme – davon besonders betroffen ist das Tesla Model Y. Ein niederländisches Taxiunternehmen will wegen des dauernden Ärgers mit seiner Tesla-Flotte sogar gegen den Autobauer vor Gericht ziehen. Doch auch beim Tesla Model 3 passt nicht alles. Nun hat ein Experte auf YouTube ein brandneues Model-3-Exemplar unter die Lupe genommen, wie 24auto.de berichtet.

„Was ist denn hier los?“, wundert sich der Ingenieur und zeigt auf den Spalt zwischen der Beifahrertür und dem Kotflügel. Das Spaltmaß am oberen Ende betrage nicht einmal einen Millimeter – am unteren Ende der Tür liege der Abstand dagegen bei satten fünf Millimetern. Auch der Video-Zuschauer sieht mit bloßem Auge, dass hier was nicht stimmt. „Ich verstehe nicht, warum es immer noch solche Fertigungsfehler gibt“, echauffiert sich der Mann im weißen Kittel. „Das ist nicht akzeptabel.“ Auch die Spaltmaße an der hinteren Tür auf der Beifahrerseite seien zu groß, das gehe höchstens bei einem Offroad-Fahrzeug in Ordnung. „Mein Jeep hat solche Zwischenräume – damit das Schmutzwasser abfließen kann, wenn man ihn wäscht.“ *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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