Gumball 3000

Mann mit 233 km/h gestoppt: Jetzt darf er nicht mehr auf die Straße

Jedes treffen sich Auto-Freaks beim Gumball 3000, um mit ihren Supersportwagen quer durch Europa zu fahren. (Symbolbild)
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Jedes treffen sich Auto-Freaks beim Gumball 3000, um mit ihren Supersportwagen quer durch Europa zu fahren. (Symbolbild)

Bei Rasern versteht die Polizei keinen Spaß. Weil der Mann 100 km/h über dem Tempolimit war, ergriffen die Beamten harte Maßnahmen gegen ihn.

Von London nach Tokio: Das ist die Strecke des diesjährigen Rennen "Gumball 3000". In vielen Ländern wird die Veranstaltung als illegales Rennen eingestuft, da oft gegen die Verkehrsregeln in den einzelnen Ländern verstoßen wird.

Über 100 km/h über dem Tempolimit

In Frankreich habe nun die Polizei zugeschlagen, berichtet die britische "Daily Mail". Demnach haben die französischen Polizisten in Setques – 100 Kilometer von Calais entfernt – auf die Teilnehmer des Rennens gewartet.

Von den rund 120 Autos wurden 16 Fahrzeuge mit über 160 km/h geblitzt. Den Rekord stellte dabei ein unbekannter Mann auf – mit 233 km/h. In Frankreich sind 130 km/h auf Autobahnen und 110 km/h auf Schnellstraßen erlaubt. Außerorts liegt das Tempolimit bei 80 km/h.

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Raser wird von französischen Straßen verbannt

Die französischen Polizisten kannten keinen Spaß und verhafteten den Mann. Zudem darf er in Frankreich nicht mehr Autofahren und erhielt eine Geldstrafe in unbekannter Höhe. Das Auto des Fahrers wurde nicht beschlagnahmt, da es nicht ihm gehörte.

Bei dem jährlich stattfindenden Gumball-Rennen dürfen maximal 120 Autos teilnehmen. Die Streckenführung ändert sich bei jeder Veranstaltung, ist aber immer 3.000 Meilen (etwa 4.828 Kilometer) lang. Daher kommt auch der Name "Gumball 3000".

In diesem Jahr führt die Strecke zunächst von London über Frankreich nach Italien. Dort werden die Autos per Flugzeug nach Japan gebracht, um zum Zielort in Tokio zu fahren. Die Teilnahme an dem Rennen liegt bei mehreren tausend Euro.

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Gumball 3000 in Deutschland

Laut Straßenverkehrs-Ordnung sind in Deutschland "Rennen mit Kraftfahrzeugen" verboten. Zudem können vorsätzliche oder fahrlässige Verstöße gegen Verkehrsregeln mit einer Geldbuße bestraft werden. In Deutschland fanden bislang nur einzelne Kontrollen für Gumball-Rennen statt.

2007 wurde die Veranstaltung hierzulande zeitweilig gestoppt. 2016 erteilte das Regierungspräsidium Freiburg eine regionale Genehmigung für das Rennen. Diese schrieb vor, dass die Veranstaltung nur auf einer feststehenden Strecke durch Baden-Württemberg fahren durfte.

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anb

Festival of Speed: Zum Jubiläum gibt's heiße Flitzer und legendäre Sportwagen

Beim legendären Pikes Peak hat der vollelektrische VW I.D R Pikes Peak bereits einen Rekord aufgestellt. Selbstverständlich also, dass der Flitzer auch beim Goodwood Festival of Speed die Bergstrecke in Angriff nimmt. Fahrer Romain Dumas schaffte die rund 1,86 Kilometer in sagenhaften 43,86 Sekunden. Die drittschnellste Zeit in der 25-jährigen Geschichte von Goodwood.
Aber Dumas im VW war nicht der einzige, der sich in die Geschichtsbücher von Goodwood eingetragen hat. Denn dieses Auto ist was Besonderes. Das Robocar hat keinen Fahrer und hat sich der Bergstraße trotzdem angenommen – mit Erfolg. Es ist das erste fahrerlose Auto, das die Strecke bewältigt hat.
Neben der Zukunft war auch die Vergangenheit des Motorsports beim Goodwood Festival of Speed 2018 zu bewundern. Hier im Bild: Der Mercedes-Benz T80. Mit unglaublichen 3.000 PS und einer theoretischen Höchstgeschwindigkeit von rund 756 km/h sollte der Flitzer 1940 den Weltrekord als schnellstes Landfahrzeug brechen. Dazu kam es aber nie, weil ein Jahr vorher der Zweite Weltkrieg ausbrach.
Wo Mercedes ist, darf Porsche nicht fehlen. Auch die Zuffenhausener haben im Archiv gekramt und einen legendären Renner nach Goodwood geschickt. Dieser Porsche 804 wurde nur für die Formel 1 entworfen.
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