Unterwegs im Dreizylinder

BMW 218i Gran Coupé im Test: Strittiges Design, aber eindrucksvolle Fahrdynamik

Fahraufnahme eines BMW 2er Gran Coupé
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Neben der Sicherheit sind auch die fahrdynamischen Talente des BMW 2er Gran Coupé auf eindrucksvollem Niveau.

Ein Coupé, das eigentlich keines ist. Außerdem Frontantrieb und nur drei Zylinder. Ist das 2020 eingeführte 2er Gran Coupé noch ein echter BMW? Im Grunde schon, aber irgendwie auch nicht.

München – Beim Namen 2er Gran Coupé möchte man eigentlich ausladende Proportionen und formvollendete Eleganz erwarten. Doch jetzt steht der vermeintliche BMW-Beau zum Einstieg bereit – und enttäuscht. Mit den betörenden Linien klassischer Vertreter des Genres, die BMW* seit Jahrzehnten etwa mit den zweitürigen 3er-Derivaten abliefert, kann das 2er Gran Coupé nicht ansatzweise mithalten. Angesichts von vier Türen zwischen A- und C-Säulen, den Anforderungen an Windschlüpfigkeit und Crashsicherheit oder einem quereingebauten Frontantrieb weicht sein Design doch ziemlich deutlich von der Ideallinie ab. Dennoch vermag das mit schicken Alus und auffälligem Lack verfeinerte Testexemplar immer wieder auch wohlwollendes Interesse zu wecken.

Auch die fahrdynamischen Talente des 2er Gran Coupé bewegen sich auf eindrucksvollem Niveau. So wirklich vermisst man klassische BMW-Zutaten wie Heckantrieb oder souveräne Sechszylinder nicht. Den konzentrierten Fahrspaß der Marke erlebt man selbst mit halbierter Kolbenzahl und einem zudem auf die Lenkung Einfluss nehmenden Frontantrieb. Das sehr verbindlich in der Hand liegende Volant vermittelt jedenfalls ein sehr gutes Gefühl der Kontrolle, was immer wieder dazu animiert, Kurven mit etwas Würze zu nehmen. Alle Details zum BMW 218i Gran Coupé lesen Sie im Fahrbericht auf 24auto.de* *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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