Wird an Autobahnbaustellen zu wenig gearbeitet?

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Verkehrsminister Peter Ramsauer

Berlin - Wird an deutschen Autobahnbaustellen zu wenig gearbeitet? Nach Ansicht von Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) müssten Arbeiten an Werktagen wie auch an Wochenende von Tagesanbruch bis zur Dunkelheit laufen.

Das sagte der Minister der “Bild“-Zeitung. Es gehe darum, die “Autobahnen in gutem Zustand zu halten und die dafür nötigen Bauzeiten zu verkürzen“. Nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums vom Sommer 2009 liegt dem Blatt zufolge die durchschnittliche Arbeitsdauer auf Autobahnbaustellen bei rund 50 Stunden pro Woche. Ramsauer stellte jedoch klar, dass es bei Reparaturen oder Straßenausbauen auch technische Grenzen gebe. “Nur weil grad keiner buddelt, heißt das nicht, dass da nichts passiert. Manchmal muss sich der Beton verfestigen oder der Asphalt hart werden“, erklärte der Minister.

Zugleich warnte der CSU-Politiker vor weiteren Kürzungen im Etat. Die Mittel für die Instandhaltung der Infrastruktur müssten auf hohem Niveau bleiben, forderte er. “Klar ist: Auf Verschleiß zu fahren, wird langfristig teuer und gefährlich. Ich weiß den Finanzminister da aber an meiner Seite“, betonte Ramsauer.

dapd

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