NATO-Chef Rasmussen sieht Fortschritte in Afghanistan

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NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen am Freitag auf dem Außenministertreffen in Talinn. 

Tallinn - Kommt nach dem Blutzoll der Soldaten nun der politische Erfolg? NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sieht Fortschritte bei der Stabilisierung Afghanistans.

“In diesem Jahr wird die Dynamik zunehmend auf unserer Seite sein“, sagte Rasmussen am Freitag auf einem Außenministertreffen der Internationalen Afghanistanschutztruppe (ISAF) in Tallinn. Tausende neue ISAF-Soldaten würden mit immer mehr afghanischen Soldaten zusammenarbeiten, die Regierung in Kabul übernehme immer mehr Verantwortung für das Land, sagte Rasmussen zum Auftakt der Sitzung. “Wir bereiten den Start für die Übergabe der Führung dort vor, wo es die Bedingungen erlauben.“ Bis zum NATO-Gipfel im November in Lissabon sollen die ersten Provinzen dafür bestimmt werden.

Das ist Afghanistan

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Um den Übergang zu beschleunigen, fordert Rasmussen von den NATO-Bündnispartnern 450 weitere Militärausbilder. Große Hoffnungen auf eine Aufstockung des deutschen Beitrags kann er sich indes nicht machen. Die Bundesrepublik ist derzeit mit 194 Ausbildern am Hindukusch im Einsatz.

apn

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