Linke gegen eine Präsidentin von der Leyen

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Linke-Chefin Gesine Lötzsch (links) hält nicht viel von einer Kandidatur Ursula von der Leyens (CDU) als Bundespräsidentin.

Berlin - Die Linke hält nicht viel von einer Kandidatur der favorisierten Arbeitsministerin Ursula von der Leyen für das Amt des Bundespräsidenten. Was die Linke gegen sie hat:

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“Ich finde es ehrlich gesagt keine gute Idee, eine Ministerin oder einen Minister aus dem aktuellen Kabinett als Bundespräsidenten vorzuschlagen“, sagte Linke-Chefin Gesine Lötzsch am Mittwoch dem Sender n-tv. Kanzlerin Angela Merkel solle besser mit allen Parteivorsitzenden versuchen, “einen wirklich überparteilichen Kandidaten oder eine überparteiliche Kandidatin zu finden.“

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“Wichtig wäre aus meiner Sicht, dass es eine Person ist, die wirklich eine große Lebensweisheit ausstrahlt“, sagte Lötzsch. Sie müsse in ihrem Leben nachgewiesen haben, “dass es ihr möglich ist, auch verschiedene Probleme mit verschiedenen Gruppierungen anzusprechen“. Eine der größten Herausforderungen sei die Lösung des Generationskonfliktes.

apn

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