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Hartz IV: Heil verteidigt umstrittene Bürgergeld-Reform

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Von: Jens Kiffmeier

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Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) schaut bei der Vorstellung der SPD-Ministerriege sehr ernst.
Plant die Bürgergeld-Reform: Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD). © Michael Kappeler/dpa

Bürgergeld statt Hartz IV: Die Kritik an der Reform will nicht verstummen. Doch Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sieht in dem Vorhaben einen großen Wurf.

Berlin – Kritik lässt er nicht gelten: Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat die geplante Hartz-IV-Reform gegen Kritik in Schutz genommen. Bei der Einführung des neuen Bürgergeldes habe man es mit einer „großen Sozialreform“ zu tun*, stellte der Niedersachse im Gespräch mit der Rheinischen Post klar. Die neue Bundesregierung plane mit einem echten Kurswechsel, der dazu führe, dass man mehr Menschen aus der Arbeitslosigkeit herausholen könne.

Hubertus Heil verspricht eine große Hartz-IV-Reform. Was dahintersteckt, zeigt ein Bericht von kreiszeitung.de*

Die Bürgergeld-Reform* ist eines der zentralen Anliegen der neuen Ampel-Koalition. Laut Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP soll das bisherige Hartz-IV-System abgeschafft und ersetzt werden. Ein konkreter Zeitpunkt steht noch nicht fest. Aber Heil macht Druck. Zwar bemängeln die Kritiker, dass die Regelsätze nicht ausreichend erhöht werden, doch aus Sicht von Heil kommen auf die Arbeitslosen zahlreiche Erleichterungen zu. Was genau die Ampel-Koalition plant und warum die Kritiker trotzdem nicht verstummen wollen, darüber berichtet kreiszeitung.de in einem ausführlichen Bericht. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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