Guttenberg will derzeit keine Nachfolgedebatte

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Karl-Theodor zu Guttenberg, CSU-Chef Horst Seehofer

München - Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) will derzeit nichts von der Nachfolgedebatte für den CSU-Vorsitz wissen.

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Auf die Frage, wann er Parteichef werde, sagte Guttenberg am Samstag am Rande des CSU-Parteitags in München: “Das kann lange gehen.“ Er lobte zugleich CSU-Chef Horst Seehofer. Der Parteitaghabe kontroverse Debatten zugelassen. “Ich glaube, das war auch eine große Leistung des Parteivorsitzenden, das zu tun.“ Die Debatte über Guttenbergs Zukunft war offiziell kein Thema auf dem Parteitag, spielte aber am Rande immer wieder eine Rolle.

Angesichts der Debatte über die Frauenquote sagte Guttenberg, es sei ein intensiver CSU-Parteitag gewesen. “Einer, der eine Diskussion zugelassen hat, wie wir sie uns über Jahrzehnte wahrscheinlich nicht hätten vorstellen können, die uns gut tut.“ Die Delegierten hatten mit 56 Prozent in geheimer Wahl für die Frauenquote von 40 Prozent in Spitzenämtern gestimmt. Guttenberg sprach von einem fairen und klaren Ergebnis. Die klare Zustimmung zur Bundeswehr-Reform sei außerdem ein gutes Signal an die Truppe.

dpa

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