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Heinz Fromm: Der unauffällige Analyst

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1 / 15Heinz Fromm (63) hat den Bundesverfassungsschutz zwölf Jahre lang diskret geleitet. Geräuschlos, unauffällig und verschwiegen. © dapd
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2 / 15Öffentliche Äußerungen des Juristen sind selten. Und wenn, dann formuliert Fromm stets ernst, vorsichtig, zurückhaltend. © dapd
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3 / 15Er ist das Gegenteil eines extrovertierten Selbstdarstellers - für den Chef eines Geheimdienstes wohl eine Grundvoraussetzung. © dapd
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4 / 15Als der gebürtige Hesse mit SPD-Parteibuch im Sommer 2000 vom damaligen Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) zum Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz berufen wird, ist das zunächst eine Überraschung. © dapd
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5 / 15Fromm arbeitet sich in Köln schnell ein, gilt als diszipliniert, loyal, uneitel und wird in den Medien schon mal als „Aktenfresser“ tituliert. © dapd
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6 / 15An der Seite des Bundesinnenministers präsentiert Fromm alljährlich den Verfassungsschutzbericht. © dapd
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7 / 15Interviews gibt der BfV-Präsident selten. Über sein Privatleben lässt der Vater zweier Söhne nichts verlauten. © dapd
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8 / 15Sein Werdegang beginnt in Hessen. Dort ist Fromm im Justizministerium, im Justizvollzugsdienst und später als Direktor des hessischen Verfassungsschutzes tätig. © dapd
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9 / 15In der SPD-Regierung von Hans Eichel wird Fromm 1993 Innenstaatssekretär in Wiesbaden und erwirbt dort den Ruf eines kompetenten und hartnäckigen Arbeiters. © dapd
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10 / 15Als es im Frühjahr 1999 zum schwarz-gelben Regierungswechsel kommt, verlässt Fromm das Ministerium und übernimmt die Leitung der Justizvollzugsanstalt Kassel I. © dapd
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11 / 15Dann folgt der Ruf nach Köln an die Spitze des Inlandsgeheimdienstes, wo Fromm zuletzt einen Riesenapparat mit insgesamt 2700 Mitarbeitern auch in Berlin steuert. © dapd
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12 / 15Die Bedeutung des BfV nimmt in Fromms Amtszeit vor allem mit der wachsenden Bedrohung durch den islamistischen Terror zu. © dapd
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13 / 15Als die Behörde vor knapp zwei Jahren 60. Geburtstag feiert, sagt Fromm der dpa: „Ich habe den Eindruck, dass unsere Arbeit in der Terrorismus- und Extremismusbekämpfung in der Bevölkerung eine breite Zustimmung findet.“ © dapd
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14 / 15Doch dann kommt im November 2011 das lange unentdeckte mörderische Treiben der rechtsextremen Terrorzelle NSU ans Licht - und der oberste Verfassungsschützer gerät unter Druck. © dapd
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15 / 15Nun tritt der nüchterne Analyst ab. Er selbst versucht - ganz nach seinem Stil - möglichst geräuschlos zu gehen. Doch der Vorgang an sich verursacht erheblichen Wirbel. © dapd

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