Dioxin-Skandal: Hannover räumt Kommunikationspanne ein

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Eier im Supermarkt: Im Hinblick auf den Dioxin-Skandal hat das niedersächsische Landwirtschaftsministerium eine Kommunikationspanne eingeräumt.

Hannover - Im Streit mit dem Bundesagrarministerium um die Aufklärung des Dioxinskandals hat das niedersächsische Landwirtschaftsministerium am Montag eine Kommunikationspanne eingeräumt.

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Agrar-Staatssekretär Friedrich-Otto Ripke hat doch früher von einer zu erwartenden Sperrung zusätzlicher Betriebe erfahren. Allerdings habe Ripke zu dem Zeitpunkt, als Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) mit ihm im Landesamt für Verbraucherschutz in Oldenburg war, das ganze Ausmaß noch nicht gekannt, sagte Ministeriumssprecher Gert Hahne in Hannover.

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Ripke sei nach Aigners Abreise erneut unterrichtet worden und habe die Sperrung mehrerer hundert Betriebe veranlasst. Aigner hatte kritisierte, ihr sei beim Besuch im Landesamt in Oldenburg die Ausweitung des Dioxin-Skandals verschwiegen worden. Dies hatte zu einem Streit mit Hannover geführt.

dpa

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