Corona-Pandemie

Corona-Variante bestätigt: Erste Omikron-Fälle in Frankfurt und München

Passagiere warten am Flughafen Frankfurt.
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Bei Flugpassagieren in München und Frankfurt ist die neue Coronavirus-Variante Omikron entdeckt worden.

Die in Südafrika entdeckte Coronavirus-Variante Omikron ist in Deutschhland angekommen. In Bayern wurden zwei Fälle bestätigt, in Hessen wird ein weiterer vermutet.

München/Frankfurt – Schocknachrichten für Deutschland: In München sind Medienberichten zufolge die ersten beiden Fälle der als besorgniserregend eingestuften Omikron-Variante des Coronavirus* in Deutschland bestätigt worden. Die beiden Reisenden seien am Mittwoch, 24. November 2021, mit einem Flug aus Südafrika eingetroffen, sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Samstag. Die Betroffenen hätten selbst vorausschauend eine Untersuchung auf die Virusvariante veranlasst, nachdem sie aus den Medien von der Gefahr erfahren hätten.

Virus:Coronavirus, Covid-19
Krankheitserrger:SARS-CoV-2
Vorkommen:Weltweit
Erster bekannter Fall:1. Dezember 2019
Neuentdeckte Variante:Omikron

Einen weiteren Verdachtsfall machte am Samstag, 27. November 2021, Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne) bekannt. Bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika wurden demnach mehrere für diese Variante typische Mutationen gefunden. Die vollständig geimpfte Person war den Angaben zufolge am vergangenen Sonntag über den Frankfurter Flughafen eingereist und hatte im Laufe der Woche Symptome entwickelt. Ein genaues Ergebnis wird in diesem Fall am Montag erwartet.

Erste Fälle der Omikron-Variante in Deutschland bestätigt: Infizierte am 24. November aus Südafrika eingereist

Das bayerische Gesundheitsministerium forderte Fluggäste, die mit demselben Flug am 24. November aus Südafrika gekommen sind, auf, sich umgehend bei ihrem zuständigen Gesundheitsamt zu melden. Alle Personen, die in den vergangenen 14 Tagen aus Südafrika eingereist seien, sollten sofort ihre Kontakte reduzieren, einen PCR-Test unter Angabe ihrer Reisegeschichte machen und umgehend das Gesundheitsamt kontaktieren.

Überdies gelte, dass alle Personen, die aus den vom Robert Koch-Institut als Virusvarientengebieten eingestuften Gebieten im südlichen Afrika einreisen, 14 Tage in Quarantäne müssen – das gelte auch unabhängig vom Impfstatus. „Wir müssen alles tun, um die Verbreitung der neuen Variante im Freistaat und in Deutschland zu verhindern“, sagte eine Ministeriumssprecherin in München.

Noch sei nicht klar, ob die neue Variante tatsächlich ansteckender ist und zu mehr Krankenhausaufenthalten führt. „Bis die Wissenschaft klarer sieht, müsse wir jedoch Vorsicht walten lassen“, betonte die Sprecherin.

Erste Fälle der Omikron-Variante in Deutschland bestätigt: 50 Menschen in Bayern in Quarantäne

Von der am Freitagabend in München gelandeten Lufthansa-Maschine aus Kapstadt seien 50 Menschen in Bayern in Quarantäne. Das Flugzeug war mit rund 300 Passagieren besetzt. Zwei PCR-Tests waren positiv, wie das Ministerium zuvor mitgeteilt hatte. Ob auch diese Passagiere die neue Omikron-Virusvariante tragen, ist noch unklar.

Vor dem Hintergrund der neuentdeckten Virusvariante Omikron fordern bereits Top-Virologen in Deutschland weitreichende Einschränkungen im öffentlichen und im privaten Leben*. Weltärztechef Frank Ulrich Montgomery warnte davor, dass eine der nächsten neuentdeckten Virusvarianten so ansteckend wie Delta und so tödlich wie Ebola sein könnte*. Auch die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina fordert weitreichende Corona-Maßnahmen*. * kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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