Deutsche finden Wahlkampf langweilig

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Die Bundeskanzlerin versucht alles um Wählerstimmen zu ergattern. Die deutschen Bürger wiederum finden den Wahlkampf zu langweilig.

Berlin - Der Wahlkampf hält die Politiker in Atem - die Bürger dagegen weniger. Mehr als zwei Drittel der Deutschen finden die Schlussauseinandersetzung der Parteien eher uninteressant.

Der Wahlkampf hält die Politiker in Atem - die Bürger dagegen weniger. Mehr als zwei Drittel der Deutschen finden die Schlussauseinandersetzung der Parteien eher uninteressant, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage für das Magazin "stern" ergab. Demnach sagen 47 Prozent, sie fänden den Wahlkampf "weniger interessant", 20 Prozent finden ihn "überhaupt nicht interessant". "Sehr interessant" finden ihn nur drei Prozent, 25 Prozent immerhin "interessant".

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Bei der Frage, ob im Wahlkampf die richtigen Themen angesprochen wurden, sind die Bürger gespalten. 48 Prozent bejahen dies, 46 Prozent meinen dagegen, die Themen seien weitgehend am Interesse der Menschen vorbeigegangen. Unzufrieden sind die Deutschen mit der Information durch die Parteien. Nur knapp jeder Dritte (32 Prozent) sagt, er sei insgesamt gut informiert worden, 62 Prozent hätten sich mehr Unterrichtung gewünscht. Besonders unzufrieden sind die befragten FDP-Wähler: 80 Prozent von ihnen geben an, sie fühlten sich schlecht informiert.

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Befragt wurden vom Institut Forsa am Mittwoch und Donnerstag vergangener Woche 1000 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger.

AFP

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