Bericht: Merkel gegen Atom-Auktion

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Bundeskanzlerin Angela Merkel

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich nach einem Medienbericht klar gegen eine Versteigerung von Atomkraftwerks-Laufzeiten ausgesprochen.

Bei einem Treffen mit Unions-Ministern habe Merkel einem solchen Vorschlag am Mittwoch eine klare Absage erteilt, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" mit Verweis auf Koalitionskreise. Merkel kritisierte demnach, ein solches Verfahren dauere zu lang und löse das Problem der Restlaufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke nicht. Stattdessen erwögen die Kanzlerin und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) neben der bisher geplanten Brennelementesteuer eine weitere Abgabe, schreibt das Blatt.

Am Dienstag waren Überlegungen bekanntgeworden, längere Atomlaufzeiten nicht zuzuteilen, sondern sie in einer Auktion unter den Stromkonzernen zu versteigern. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) und Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) distanzierten sich von dieser Idee. Röttgen erklärte, die Lösung habe Charme, könne in der Kürze der Zeit aber nicht in Gesetzesform gegossen werden.

dpa

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