Netanjahu bietet Baustopp gegen Anerkennung

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Benjamin Netanjahu wäre zu einem Baustopp bereit

Jerusalem - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine Verlängerung des Baustopps für Siedlungen im Westjordanland unter einer bestimmten Bedingung angeboten.

Die Palästinenser solllen Israel als jüdischen Staat anerkennen. Vor dem Parlament sagte Netanjahu am Montag, er sei zu einer Erneuerung der Beschränkungen bereit. Die Palästinenser müssten aber Israel als Heimatstaat der Juden anerkennen. Dies haben die Palästinenser in der Vergangenheit stets abgelehnt.

Baustopp-Moratorium letzte Woche ausgelaufen

Die Palästinenser wollen die erst im September begonnenen Friedensgespräche mit Israel nicht fortsetzen, wenn der jüdische Staat das in der vergangenen Woche nach zehn Monaten ausgelaufene Moratorium nicht verlängert. Israel hat dies abgelehnt.

Die Arabische Liga beschloss am Wochenende, den USA noch einen Monat Zeit zu geben, um Israel zu einer Verlängerung des Baustopps zu bewegen. Das jüngste Angebot Israels scheint nach Ansicht von Beobachtern nicht geeignet, die Verhandlungen aus der Sackgasse zu führen.

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