Bahn-Chef: Verhandlung möglicher Mehrkosten

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Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Rüdiger Grube, will mögliche Mehrkosten des Milliarden-Projekts Stuttgart 21 in Folge der Schlichtung neu verhandeln.

Stuttgart - Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Rüdiger Grube, will mögliche Mehrkosten des Milliarden-Projekts Stuttgart 21 in Folge der Schlichtung neu verhandeln. Was er erwartet:

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Die Bahn werde zwar “alles machen“, damit Stuttgart 21 zu einer “leistungsfähigen, fortschrittlichen und nachhaltigen Schieneninfrastruktur“ werde, sagte Grube den “Stuttgarter Nachrichten“ (Montag). Das gelte auch für Verbesserungen, die sich aus dem sogenannten Stresstest zur Leistungsfähigkeit des geplanten Durchgangsbahnhofs ergeben.

Wer die Kosten für Nachbesserungen trägt, ist laut Grube aber offen. “Sollte es tatsächlich beim Stresstest herauskommen, dass wir nachbessern müssen, müssen wir uns wie unter normalen Menschen hinsetzen und schauen, was es kostet und wie wir uns die Kosten aufteilen“, sagte der Manager. “Die Projektpartner werden sich über die Aufteilung verständigen.“

Stuttgart 21: Argumente Pro und Contra

Stuttgart 21: Argumente Pro und Contra

Um das Bahnprojekt Stuttgart 21, bei dem der jetzige Kopfbahnhof in eine unterirdische Durchgangsstation umgebaut werden soll, wird heftig gerungen. Nachdem sich der Fronten verhärtete hatten, moderierte der ehemalige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler eine Schlichtung. An deren Ende vor zwei Wochen hatte die Deutsche Bahn AG zugestimmt, das Projekt bis Mitte 2011 einem sogenannten Stresstest zu unterziehen.

dpa

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